|
|
Versöhnung
Denn die Liebe Christi drängt uns, zumal wir überzeugt sind,
dass, wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben.
Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort
nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und
auferstanden ist.
Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch
wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn
doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er
eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat
durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.
Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber
und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet
das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi
Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt:
Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner
Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir
in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.
2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther,
Kapitel 5, Verse 14 - 21
|
 |
|
|