Evangelisch-methodistische Kirche
Bezirk Nürnberg - Paulusgemeinde

Gemeindebrief online - August 2005

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Er ist der lebendige Gott; er lebt in Ewigkeit. Sein Reich geht niemals unter; seine Herrschaft hat kein Ende.
(Daniel 6,27)


Liebe Leserin, lieber Leser,
das muss immer wieder gesagt und bekannt und im Gedächtnis verankert werden: Gott und sein Reich haben kein Ende. Gott steht über allem. Gott ist der Lebendige. So leicht und so oft scheint es, als ob vieles andere großes Gewicht im Leben bekommt. Manchmal nur zu verständlich. Es hat aber dann leicht eine eigene Dynamik, wird groß und gewichtig, so dass scheinbar für den lebendigen Gott, den Herrscher über Himmel und Erde kein Platz bleibt.
Damals, als diese Worte aufgeschrieben wurden, war eine solche Zeit. Der König Antiochos IV. Epiphanes verbot im 2. Jahrhundert Juden brutal ihren Glauben. Den Tempel in Jerusalem entweihte er mit einem eigenen Standbild. Viele verborgen sich vor ihm und wurden zu Kriechern – aus Furcht. Da wurde anderes auf einmal gewichtiger als der lebendige Gott: die Sorge um das eigene Leben und Überleben. Die Angst vor Nachteilen und das Hoffen auf Vorteile.
Von keinem Menschen und von nichts darf gesagt werden, dass er oder es ewige Gültigkeit und Bedeutsamkeit gewinnen kann und darf. Kein Mensch und nichts ist über alle Dinge zu fürchten, zu lieben und vertrauenswürdig. Allein Gott kommt das zu.
Es ist ein erinnerndes Bekenntnis, Gott die Stelle im eigenen Leben und in dieser Welt zukommen zu lassen, die allein ihm gebührt. Nicht gottvergessen zu leben, sondern unter dem weiten Zelt seiner Gnade und Barmherzigkeit. Nicht zu handeln, als ob alles in unserer Hand wäre, sondern demütig und bescheiden aus Gottes Hand zu nehmen und verantwortlich damit umzugehen.
In Gottes Reich leben wir schon; denn es hat seinen Anfang genommen: in Jesus von Nazarth. In seiner Liebe. Und sein Reich wird sich durchsetzen, denn Gott ist ewig und lebendig.
Es tut gut, sich immer neu auf den Weg zu machen und die Zeichen von Gottes Gegenwart, von seiner Lebendigkeit, seinem Reich zu entdecken. Eine solche Entdeckungsreise wünsche ich Ihnen.
Ihr Uli Ziegler


AUS KIRCHE UND GEMEINDE

Jugendkreisfreizeit in Virnsberg

Das Wochenende vom 24. bis 26. Juni verbrachten 13 Jugendliche des Bezirks (12 aus Nürnberg, 1 aus Hersbruck) gemeinsam in Virnsberg. Im dortigen katholischen Jugendhaus und dessen idyllischer Umgebung stand allerlei Interessantes auf dem Programm, z.B. ein span-nendes Geländespiel im nächtlichen Wald, virtuose Kostproben auf dem (leider total verstimmten) Klavier, aufschlussreiche Brettspiele mit hohem Spaßfaktor, ein facettenreiches und heiß diskutiertes Thema, ausgedehntes Singen bis zur Heiserkeit, Baden und Planschen in gleich mehreren (Bade-) Weihern, ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst und nicht zu vergessen das gemeinsame Kochen, Backen, Grillen und Essen. So war es ein kurzweiliges Wochenende in toller Gemeinschaft.


Gemeindefest mit Afrika

Am 17. Juli feierten die Hersbrucker Gemeinde das Gemeindesommerfest mit Afrikanischem Motto. Das Fest begann um 10.30 Uhr vor der wild verwachsenen und felsigen Kulisse des Steinbruchs zwischen Hersbruck und Großviehberg.
Verschiedene Workshops wie Theater, afrikanischer Chor, Tanz, Basteln von Rasseln, Perlentieren und Schirmmützen, sowie Verkleiden mit Stoffen aus Afrika sorgten für gute Unterhaltung bei Groß und Klein und dienten der Vorbereitung des Gottesdienstes am Nachmittag. Ein leckeres und buntes Bring-and-Share-Buffet - darunter manch exotisches und afrikanisches Gericht - sorgte für unser leibliches Wohl.
Für geistliche Bereicherung sorgte der Gottesdienst, den wir mit Elementen aus den einzelnen Workshops gemeinsam gestalteten und fröhlich feierten. So wehte ein Hauch von Afrika durch den Steinbruch, als der Chor verschiedene afrikanische Lieder zum Besten gab, rasselnd und trommelnd von der Gemeinde begleitet und die Theatergruppe das Anspiel zum biblischen Text aus Apostelgeschichte 8,26-40 (Philippus und der Kämmerer aus Äthiopien) darbot.
Unser Pastor verstand es, die Predigt sehr lebendig unter Einbindung verschiedener Gegenstände und Personen aus dem Anspiel zu gestalten. Als die Aufräumarbeiten am späteren Nachmittag beendet waren, gingen alle fröhlich und gestärkt durch gute Begegnungen und Erlebnisse nach Hause.
Renate Bohne




WIR BLICKEN NACH VORNE

AREF auf Sendung

Auf UKW 92,9 können Sie an folgenden Tagen unser AREF-Team hören (immer sonntags zwischen 10 und 12 Uhr): 4.9. und 9.10.
An allen anderen Sonn- und Feiertagen ist AREF natürlich ebenfalls auf Sendung!


Offene Kinder- und Jugendarbeit in der Paulusgemeinde

Jetzt ist es dann bald soweit! Nach den Sommerferien wollen wir mit einem erweiterten Angebot für Kinder und Jugendliche in der Südstadt starten. Nachdem unsere Gremien (außeror-dentliche Bezirkskonferenz, Gemeindevorstand, Süddeutsche Jährliche Konferenz) den Weg bereitet haben, Gespräche mit Jugendamt und Kreisjugendring die Konzeption abklärten und die Finanzierung fürs erste sicherstellten, haben wir am 24.7. einen Verein als Träger für die offene Kinder- und Jugendarbeit gegründet. Nun brauchen wir nur noch eine fachlich geeignete Person, die die zuerst einmal sechs Öffnungsstunden gestaltet und begleitet. Und noch mehr brauchen wir Ihre Unterstützung und Ihre Gebete und Gottes Segen!


Angebot für Teenys in Hersbruck

Nach den Sommerferien beginnt in Herbsruck ein Angebot für Teenys und Jugendliche. Fest steht schon, dass wir bis Weihnachten wöchentliche Treffen anbieten wollen. Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen Kathrin Paschabeh, Charlotte Ebinger, Markus Ebinger und Manfred Müller mit. Bei einem ersten Treffen vor den Sommerferien wurden bereits Themen und Ideen der Jugendlichen gesammelt, aus denen die Mitarbeiter dann ein Programm stricken. Alle Jugendlichen können bei der Namenssuche der neuen Gruppe mitmachen und attraktive Preise gewinnen. Weitere Infos gibt es bei den genannten Mitarbeitern.


Gottesdienst zum Schulanfang im 11. September

Paulusgemeinde Nürnberg: Da neigen sich die Ferien dem Ende zu. In der Paulusgemeinde wollen wir für die Kinder und Jugendlichen, für die dann Neues (Kindergarten, Schule, Ausbildung, Studium…) beginnt, besonders Gottes Begleitung und Segen erbitten.
So weit uns bekannt, kommen in die Schule: Leonie Hammer, Michael Hoffmann, Sven Müller, Joschua Schleihauf, Lukas Unglaub und Clara Ziegler. Für einige beginnt im Herbst das Studium.

Christusgemeinde Hersbruck: Paula Zimmermann beginnt das erste Schuljahr in der Montessori-Schule in Lauf. In Hersbruck werden wir alle Schulkinder zum Schulbeginn nach den Sommerferien im Gottesdienst am 11. September segnen.

Schulung für Hauskreisleiterinnen und –leiter
Am Dienstag, den 13.9. um 19.30 Uhr findet in der Paulusgemeinde eine Schulung für die Leiterinnen und –leiter von Hauskreisen statt. Es geht um das Thema: Bibel auslegen – Bibelarbeiten und Bibelgespräch gestalten.


Freizeit des Posaunenchores

Vom 16.-18.9. hält der Posaunenchor seine traditionelle Freizeit in Müncherlbach ab. Roland Werner wird diesmal die Bläserinnen und Bläser begleiten, die am Sonntag, den 18.9. auch den Gottesdienst in der Paulusgemeinde


Ökumenischer Gottesdienst am 24.September


Am Samstag, 24.9. findet um 17.30 Uhr findet in der Sebalduskirche ein
ökumenischer Gottesdienst anlässlich der diesjährigen Verleihung des Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg statt. Die Erinnerung an das 450. Jubiläum des Augsburger Regligionsfriedens vom 25.9.1555 wird ebenfalls eine Rolle spielen. Die Predigt hält Pastor Ulrich Ziegler.



Kinderfreizeit

Vom 14. Bis 16. Oktober erleben Kinder ein besonderes Wo-henende. Dieses Jahr geht´s zur Herbsrucker Kinderfreizeit erstmals nach Untersteinbach bei Naila. Die, die schon mal dabei waren wissen, dass es wieder spannend wird. Biblische Geschichten, Geländespiel und vieles mehr wird von den Mitar-eitern geboten. Wer mit will, sollte ich am besten gleich an-elden, denn wir haben nur 20 Plätze. Anmeldungen gehen an Markus Ebinger.



Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"

Es ist zwar noch früh, aber November kommt schneller als man denkt. Und bereits An-fang/Mitte November ist es Zeit, die Päckchen für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" bei den Sammelstellen abzugeben. Das Christliche Buchcafe in Hersbruck macht heuer zum vierten Mal als Sammelstelle mit. Wir sind gespannt, wie viele Päckchen es diesmal werden, nachdem wir von 38 Stück im ersten auf 266 im letzten Jahr gekommen sind. Mir selbst gefällt die Idee sehr gut. Denn es gibt tatsächlich Kinder, die ansonsten NICHTS zu Weihnachten bekommen würden. Ich selbst sammle das ganze Jahr über Artikel für neue Pakete. Dadurch sind die Kosten verteilt, und ich kann Sonderangebote ausnützen. Die Päckchen aus Deutschland gehen hauptsächlich an Kinder aus Ländern im Osten, z.B. Polen, Rumänien, Weißrussland. In den mit Weih-nachtspapier hübsch beklebten Schuhkartons kann vieles verpackt werden: Hygieneartikel wie Seife, Kamm, Zahnpasta, Becher und Bürste plus Spielsachen, Kleidung, Süßigkeiten und Schreibwaren. Es wäre schön, wenn viele mitmachen würden. Informationen können von mir angefordert werden und wer keine Zeit dafür hat, darf auch gerne sein Päckchen von uns packen lassen. Spenden für das Porto (6,00 Euro) und/oder den Inhalt werden vom Buchcafeteam benützt, um neue Päck-chen vorzubereiten. Eine weitere Sammelstelle für Nürnberg gibt es in Martha-Maria.
Ruth Bär (09151/70111)


Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland
Sammelstelle für Brot für die Welt und Diakonie-Katastrophenhilfe
Flut in Rumänien: Diakonie ruft zu Spenden auf

Stuttgart, 15. Juli 2005. Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer
der verheerenden Überschwemmungen in Rumänien auf. Nach tagelangen heftigen
Regenfällen sind im Osten des Landes hunderttausende Hektar Ackerland überflutet.
Ein Großteil der Ernte ist zerstört, über 14.000 Wohnhäuser und Bauernhö-fe stehen
unter Wasser. Mehr als 12.000 Menschen mussten evakuiert werden. Für die Notver-
sorgung der Flut-Opfer hat die Diakonie Katastrophenhilfe 50.000 Euro be-reit gestellt.

"Um die Menschen über die aktuelle Nothilfe hinaus unterstützen zu kön-nen, beispielsweise bei der Reparatur ihrer Häuser und der Wiederinstand-setzung ihres Ackerlandes, sind wir auf zusätzliche Spenden angewiesen", erklärt der stellvertretende Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe Karl-Heinz Steinhilber. Nach heftigen Regenfällen in den letzten drei Tagen sind die Flüsse über die Ufer getreten, Dämme brachen. Die Behörden sprechen von den schlimmsten Überschwemmungen seit mehr als 100 Jahren.
Die rumänische Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe, Aidrom, wird die Flut-Opfer zunächst mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Kleidung und Hygieneartikeln versorgen. Das Ausmaß der Schäden sei bislang noch nicht absehbar, berichtet der Leiter der ökumenischen Hilfsorganisation, Miklos Menessy.
In einer zweiten Phase der Hilfe sollen die Flut-Opfer dabei unterstützt werden, ihre Häuser zu trocknen und zu reparieren und ihre Felder wieder zu bestellen. Dazu sollen sie unter anderem Baumaterial, Saatgut und landwirtschaftliche Geräte erhalten.
Erst im April diesen Jahres war der Westen Rumäniens von einer verheerenden Flut heimgesucht worden. Während dort die Wiederaufbaumaßnahmen laufen, trifft diese neue Katastrophe das Land sehr hart.


Hungersnot im Niger: Diakonie ruft zu Spenden auf

Stuttgart, 22. Juli 2005. Angesichts der Hungersnot im Niger ruft die Diakonie Katastrophenhilfe dringend zu Spenden auf. „Die gegenwärtige Lage in dem afrikanischen Land ist alarmierend und die Zeit drängt“, erklärt die Leiterin der evangelischen Hilfsorganisation, Hannelore Hensle. In ihrem weltweiten kirchlichen Verbund ACT (Kirchen helfen gemeinsam) wird die Diakonie Katastrophenhilfe unter anderem bis Ende September in der Provinz Tahoua im Südwesten des Landes knapp 50.000 Menschen mit Hirse und Milchpulver versorgen. Dafür wurden bislang 100.000 Euro bereit gestellt.
Der ACT-Verbund ist bereits seit 1985 im Niger tätig, der zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Ursache der Hungersnot sind Ernteausfälle durch Dürre und eine verheerende Heuschreckenplage im vergangenen Jahr. Acker- und Weideflächen wurden zu großen Teilen vernichtet. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in den am schlimmsten betroffenen Regionen rund 2,5 Millionen Menschen unterernährt. Im Rahmen des Hilfsprogramms in Tahoua werden zudem Tierfutter verteilt und Getreide-Banken aufgebaut. „Die Verteilung von Lebensmitteln und Futter ist lediglich ein erster kleiner Schritt, um die Zeit bis zur nächsten Ernte zu überbrücken“, so Hannelore Hensle. "In den vergangenen Jahren sind bereits eine Reihe von Getreide-Banken aufgebaut worden. Damit können die Gemeinden ihre Ernteerträge über das Jahr verteilt besser verwalten und nutzen. Diesen Ansatz wollen wir verstärken."
Neben Niger kommen aus weiteren Ländern im Sahel wie Mali, Mauretanien und Burkina Faso Nachrichten über Hunger und Unterernährung. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt unter anderem in Burkina Faso rund 12.500 Familien mit Lebensmitteln. Auch hier hatten die Heuschreckenplage sowie geringe Niederschläge im vergangenen Jahr zu Ernteverlusten geführt.
Spendenkonto:
Evangelisch-methodistische Kirche – Brot für die Welt
Evangelische Kreditgenossenschaft e.G. EKK-Bank Frankfurt
Bankleitzahl: 500 605 00 Konto: 410 54 00
Kennwort: Sahel (für Hungerkatastrophe im Niger)
Kennwort: Flut Osteuropa (für Überschwemmungsopfer in Rumänien)
Bitte komplette Adresse im Feld "Verwendungszweck" angeben; Zuwendungsbestätigung wird dann automatisch und zeitnah ausgestellt. Spenden hierfür sind mildtätig!


Herzliche Grüße und Gottes Segen für die Urlaubszeit.
Ihre Ulrich Ziegler, Markus Ebinger und Anette Obergfell.


 

last update: brf_0508.htm / 26.12.2005
content by: Ulrich F. Ziegler
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