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Evangelisch-methodistische Kirche Bezirk Nürnberg - Paulusgemeinde Gemeindebrief online - Juni 2005 |
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Keinem von uns ist Gott fern.
(Apostelgeschichte 17,27)
"Keinem von uns ist Gott fern." Na prima! Das ist doch mal ein Satz, den man sich gleich merken kann. Kurz und bündig. Es wird nicht lange darum herum geredet. Alle können es verstehen: "Gott ist keinem von uns fern!" Das meint: Gott ist uns nahe. Niemand lebt abseits von Gottes Reichweite. Es ist Paulus, der solches vor den Männern von Athen auf dem Areopag behauptet. Bei einem Spaziergang durch die Stadt hatte er neben vielen anderen Altären einen ganz besonderen entdeckt. Den Altar "für einen unbekannten Gott". Dieser Gott - so erklärt er der versammelten Menge - sei der Schöpfer der Welt, der den Menschen einen Neuanfang möglich macht. Auch denen, die bisher andere Götter angebetet haben. Keinem ist Gott fern. Ja, die Menschen sind so ganz aus der gleichen Art wie Gott ge-macht. Auch heute haben viele Menschen wie damals die Griechen eine große Sehnsucht nach dieser Nähe Gottes. Um keine göttliche Macht zu übergehen, haben sie dem "unbekannten Gott" Altäre gebaut. Auf diesem Altar treiben viele einen prächtigen Kult. Als Pastor erlebt man auf Geburtstagen so manches aufschlussreiche Gespräch mit Menschen, die sich die Türen offen halten, obgleich sie sich nicht viel vom christlichen Glauben versprechen. Gottes Nähe gilt allen. Auch denen, die nichts von Gott wissen wollen. Auch denen, die Jesus ablehnen. Auch denen, die Gott los geworden sind. Auch denen, die an Gott verzweifeln. Ich glaube, dass Gott keinen Menschen aufgibt oder gar ablehnt. Und darum halte ich es für unseren Auftrag, dass wir Menschen, die mit ihrer Huldigung des unbekannten Gottes auf der Suche nach der Nähe Gottes sind, mit dem lebendigen Gott bekannt machen. Ich bin gespannt, wie weit ich mit dem einfachen Satz, "keinem von uns ist Gott fern", beim nächsten Geburtstagsgespräch komme. Markus Ebinger AUS KIRCHE UND GEMEINDE Das Abendmahl in der Paulusgemeinde Auf der vergangenen Gemeindefreizeit und bei der letzten Sitzung des Gemeindevorstandes nahm das Thema Abendmahl breiten Raum ein. Mit angeregt durch eine Anfrage aus der Gemeinde und durch eine Studie, die unsere Kirche in diesem Jahr veröffentlichen wird, wollen wir folgende Änderungen angehen: • Wir feiern künftig ein Mal im Monat Abendmahl. • Durch kleine bauliche Veränderungen soll der Abendmahlstisch so zu stehen kommen, dass wir einen geschlossenen Kreis bilden können. • Um hygienischen Bedenken gerecht zu werden, aber trotzdem „aus dem einen Kelch“ zu trinken, werden bei jedem Abendmahlsgang zwei Kelche benutzt: einer zum Trinken und einer zum Eintunken des Brotes. • Alten und kranken Menschen, die nicht mehr an der Abendmahlsfeier in der Gemeinde teilnehmen können, wird angeboten, direkt im Anschluss an die sonntägliche Abend-mahlsfeier in einer kleinen häuslichen Feier von einem Gemeindeglied das Abendmahl empfangen zu können. • Wir beschäftigen uns vermehrt mit den Gnadenmitteln, wie etwa dem Abendmahl, dem Bibellesen, dem Beten, um Gottes reiche Geschenke zu nutzen. • Nach einer Erprobungszeit wollen wir mit der ganzen Gemeinde über das Abendmahl ins Gespräch kommen. Uli Ziegler Alpha-Kurs Rund zehn Wochen hat er gedauert - der mittlerweile vergangene Alpha-Kurs. Wir haben wieder gute Erfahrungen gesammelt. Interessante Vorträge, offene Gespräche und die gemeinsamen Mahlzeiten haben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut getan. Höhepunkt war wie bei den vergangenen beiden Kursen der Alpha-Tag am 30. April im Gasthaus in Schupf. Das Thema "Heiliger Geist" brachte einiges in Bewegung. Auch die Themen "Wer ist Jesus?" und "Wie kann man die Bibel lesen?" kamen gut an. Das Gesicht unserer Gemeinde wurde durch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlebbar. Unseren Gästen jedenfalls hat es gut gefallen. Und wir freuen uns schon auf den nächsten Kurs im Jahr 2006. Markus Ebinger Himmelfahrtswanderung „Das war eine der schönsten Gemeindewanderungen, die wir gemacht haben!“ sagten etliche der ca. 50 Wanderer zum Schluss. Obwohl es frühmor-gens in Nürnberg stark geregnet hatte, hatten sie und einige Wanderer aus Hersbruck sich doch an Christi Himmelfahrt auf den Weg nach Reichenschwand gemacht. Sie wurden reichlich belohnt. Der Wanderweg über Hefenfeld, Sendelbach und Rüblanden zurück nach Rei-chenschwand war sehr abwechslungsreich. Was gab es da nicht alles Interessante zu sehen, sowohl im Bezug auf Landschaft und Ortschaften als auch im Bereich von Fauna und Flora. Vor allem die Kinder entdeckten immer wieder Stau-nenswertes von Pferden und Laufenten bis zum Goldkäfer und allerlei Schneckenarten. Nur zu verständlich, dass sie ab und zu den Anschluss verpassten. Aber einfach herrlich ihre Freude und Wissensbegierde mitzuerleben. In der kleinen Henfenfelder Dorfkirche hielt Pastor Markus Ebinger die Andacht und Georg Bär erzählte einiges zu ihrer Bauweise und Geschichte. Außer einem kurzen Schauer beim Mittagessen auf einem ehemaligen, von Eichen bewachsenen Hutanger blieb sogar der Regen aus. Ruth Bär Himmelfahrtfestival am 5. Mai Auch dieses Jahr machte sich wieder eine Gruppe (ungefähr 10 Personen) aus der Paulusgemeinde auf den Weg zum Himmelfahrtfestival nach Wüs-tenrot. Das Himmelfahrtfestival war dieses Jahr wieder etwas kleiner geworden, d.h. es gab die Haupt- und nur eine Neben-bühne, auf der die Bands spielten. Trotz des Regens am Anfang des Festival wurde es doch ein sehr schöner Tag. Es waren insgesamt 13 Bands zu hören, unter anderem die Newsboys (USA), Delirious? (UK), Allee der Kosmonauten, Day of Fire (USA), Crushead, Seekers Pla-net (KRQ) und viele mehr… Es war mal wieder ein erstklassiges Erlebnis, das uns allen sehr gut gefallen hat, so dass wir alle gut gelaunt und erschöpft nachts nach Nürnberg zurückgefahren sind. Dieses tolle Event sollte jeder einmal miterlebt haben. Mareike Bloedt WIR BLICKEN NACH VORNE AREF auf Sendung Auf UKW 92,9 können Sie an folgenden Tagen unser AREF-Team hören (immer sonntags zwischen 10 und 12 Uhr): 26.6. und 31.7. An allen anderen Sonn- und Feiertagen ist AREF natürlich ebenfalls auf Sendung! Süddeutsche Jährliche Konferenz Vom 8.-11. Juni wird die diesjährige SJK in Hofheim/Taunus tagen und in Mannheim mit Gottesdienst, Gemeindefest und Kikos zu Ende gehen. „Gewalt überwinden – Liebe üben“ steht als Thema über der Konferenz. Erstmals wird Bischöfin Rosemarie Wenner präsidieren. Im Rahmen der Konferenz feiert Uli Ziegler sein 25jähriges Dienstjubiläum. Neue Gruppe in der Paulusgemeinde Die ehemaligen „Grufties“, so hieß einmal der Kreis junger Erwachsener vor Jahren, haben sich, selber in die Jahre gekommen, wieder getroffen. Zum persönlichen und thematischen Austausch treffen sie sich etwa alle vier Wochen sonntags um 19 Uhr in der „Tonne“ der Pau-lusgemeinde. Die geplanten Termine sind: 5.6.; 26.6.; 17.7.; 14.8.; 11.9. Darüber hinaus wird auch im Abstand von etwa vier Wochen Sonntag nachmittags zu geselligen Treffen eingeladen, an denen auch die Kinder teilnehmen können (Ausflüge, Wanderun-gen, Radfahren...). Mitarbeiter/innenfest und Gliederaufnahme am 3. Juli in der Paulusgemeinde An diesem Sonntag bieten wir eine Gliederaufnahme an. Es gehört zu unserer Kirche dazu, dass die Gliedschaft eine freiwillige und bewusste Entscheidung ist. Gefragt wird nach dem Glauben an Jesus Christus, nach der Bereitschaft in der Nachfolge zu leben und nach dem Willen, sich in der Gemein-de durch Mitarbeit, Gebet und Spenden einzubringen. Auch für langjährige Gemeindeglieder ist das eine Gelegenheit, die eigene Entscheidung neu zu bekräftigen. Wer sich zur Gliederaufnahme anmelden möchte, wende sich an Pastorin Anette Obergfell oder Pastor Ulrich Ziegler. Im Anschluss an diesen Gottesdienst laden wir zu einem Fest in den Hof der Kirche ein. Zum Mittagessen wird gegrillt, es gibt Salate (Da bitten wir Sie um Ihre Mithilfe, indem Sie was von Zuhause mitbringen!) und Geträn-ke. Das Fest soll ein kleines Zeichen der Dankbarkeit dafür sein, dass sich so viele Menschen in die Arbeit der Gemeinde einbringen und sie nach ihren Kräften unterstützen. Termine Müncherlbach Am 20. Juni wird dieses Jahr der Stichtag sein, um Termine für unser Freizeitheim zu vergeben Chor Alle Sängerinnen und Sänger, die beim Chor für den Gottes-dienst am 10. September (Ver-abschiedung von Reiner Stahl und Einführung von Wolfgang Rieker als Superintendent des Nürnberger Distriktes) mitmachen wollen, sind herzlich zu den dafür vorgesehenen Übungsterminen eingeladen. Zusammen mit den Sängerinnen und Sängern aus der Zionsgemeinde proben wir am Dienstag, 5. Juli um 19.30 Uhr in der Zi-onsgemeinde und am Mittwoch, 13. Juli um 19.30 Uhr in der Paulusgemeinde. Eine Regionalchorprobe findet dann am Dienstag, 19. Juli um 19.30 Uhr in Martha-Maria statt. Um besser planen zu können, bitte ich um eine kurze Rückmeldung bis Mit-te Juni, wer in diesem Chor anlässlich des Superintendenten-Wechsels mitsingen kann und will (immerhin liegt der Termin noch in den Schulferien). Anette Obergfell Fortbildung Vom 5. September bis 14. Oktober wird Pastorin Anette Obergfell eine Fortbildung im Bereich Seelsorge absolvieren. Der sechswöchige Kurs der „Klinischen Seelsorge Ausbildung“ (KSA) findet in Waldbröl (bei Köln) statt. Am 10. September um 16 Uhr: Gottesdienst zum Wechsel des Superintendenten Bischöfin Rosemarie Wenner schreibt an die Bezirke und Gemeinden im Nürnberger Distrikt: Liebe Schwestern und Brüder, ein bedeutendes Ereignis steht bevor: Der Wechsel in der Leitung des Nürnberger Distriktes. Nach 10 Jahren geht der Dienst von Superintendent Reiner Stahl gemäß unserer Kirchenordnung zu Ende, und wir dürfen Superintendent Wolfgang Rieker in sein Amt einführen. Dies wird geschehen im Rahmen eines Festgottesdienstes. Dieser findet statt am Samstag, 10. September 2005, um 16 Uhr in der Eben-Ezer-Kirche im Diakoniewerk Mart-ha-Maria, Nürnberg, Stadenstraße 68. Hiermit lade ich alle Pastorinnen und Pastoren, die Laienvertreterin-nen und –vertreter der Bezirke, aber auch alle Schwestern und Brü-der, die gerne mitfeiern möchten, nach Nürnberg ein. Zusammen mit Gästen aus Allianz und Ökumene wollen wir Superintendent Reiner Stahl adieu sagen und Superintendent Wolfgang Rieker begrüßen. Wir erbitten Gottes Segen für ihn, seine Familie und für seinen Dienst auf dem Distrikt. Er wird die Predigt halten. Bitte kommen Sie und lassen Sie uns das Miteinander suchen und pflegen. Um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen, feiern wir am Samstagnachmittag und gestalten parallel zum Gottesdienst ein interessantes Kinderprogramm. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es Gelegenheit zur Begegnung und zu einer kleinen Stärkung geben. Ein besonderes Ereignis wird auch der Auftritt eines Distrikts-Chores sein. Schon jetzt herzlichen Dank für die Beteiligung und Vorberei-tung. In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen grüßt Sie ganz herzlich Ihre Rosemarie Wenner, Bischöfin »Kinder helfen Kindern in LiberiaŤ« Die neue Aktion »Kinder helfen Kindern« wird in diesem Jahr zu Gunsten der Kindersoldaten und insbesondere der als Kindersklavinnen missbrauchten Mädchen in Liberia durchgeführt. Partner ist die Evangelisch-methodistische Kirche in Liberia und der von der EmK-Weltmission finanzierte kongolesische Missionar Frido Kinkolenge, der für die Kinderarbeit der dortigen Kirche zuständig ist. Unter anderem hat er in der Stadt Buchanan ein Kinderzentrum auf-gebaut, das erweitert werden soll und nach dessen Modell weitere Zentren in Liberia mit Mitteln aus der Aktion entstehen sollen. Viele Kinder in Afrika, besonders in Liberia, haben in den letzten Jahren des Bürgerkrieges nicht nur Krieg gespielt – sie haben aktiv daran teilnehmen müssen. Nicht nur Jungen haben teils selbst unter Waffen als Soldaten in unterschiedlichen Armeen wie der MODEL oder LURD – beides sind Rebellenarmeen gewesen -und auch in der GOL, der Armee der damaligen Machthaber in Monrivia, gekämpft. Sie waren manchmal nicht älter als 8 oder 9 Jahre. Und das war kein Spiel. Ein großer Anteil der Kindersoldaten sind Soldatinnen gewesen, Mädchen im gleichen Alter. Sie sind als Kämpferinnen an den Ge-wehren oder als Dienstsklavinnen der Militärs missbraucht worden. Nach dem Krieg wurden sie oft ohne Familie mit ihren Kriegstraumata alleingelassen, sollen jetzt Frieden leben. In Buchanan, einer Stadt an der Atlantikküste drei Stunden von der Hauptstadt Monrovia entfernt ist in den letzten zwei Jahren das »Brighter Future Children Rescue Center« (Bessere Zukunft für Kinder Center) unter Leitung von Frido Kinkolenge entstanden. Und dort soll den Kindern und Jungendlichen Raum gegeben werden, in der Liebe Gottes geheilt zu werden, den Frieden zu lernen und zu leben bevor sie erwachsen werden. Denn wer nur den Krieg kennt, wird den Frieden nicht leben können. Frido Kinkolenge stammt aus dem Kongo und arbeitete bis März 2005 unter der Leitung der UMC – New York. Seit 1. April wird seine Stelle von der Weltmission in Deutschland finanziert. Sein Projekt soll als Pilotprojekt in ganz Liberia Schule machen. Dafür soll in diesem Jahr »Kinder helfen Kindern« sammeln. Aktion »Ein Platz in der Schule« erfolgreich Die Weihnachtsaktion der EmK-Weltmission für die Schulen in Li-beria hat alle Erwartungen übertroffen. Bis jetzt sind Mittel für über 5.000 Stühle eingegangen. Beteiligt haben sich ca. 500 Einzelpersonen und viele Gemeinden. Auch in Schulen wurden Aktionen von ein-zelnen Klassen organisiert und selbst ein Gemeinderat in Süd-deutschland stellte sein Sitzungsgeld zur Verfügung. Schon im letzten Jahr konnten die ersten 146 Stühle an die Ganta United Methodist School ausgeliefert werden. Der Schulleiter, John Gbelia, schreibt: "Aufrichtigen Dank für Ihren Einsatz. Wir haben gerade die erste Lieferung von 146 Stühlen erhalten. Das war wirklich ein Segen. Möge Gott Sie weiterhin segnen für Ihr Engagement für unsere Kinder, die den Krieg wirklich satt haben." Die Fertigung in der Schreinerei des Krankenhauses läuft weiter auf Hochtouren und 19 Schulen stehen noch auf der vorbereiteten Auslieferungsliste. EmK-Gottesdienst auf Bundesgartenschau in München am 24. Juli Sie planen einen Besuch auf der Bundesgartenschau in München? Verbinden Sie es doch mit der Feier eines methodistischen Gottesdienstes! Die Bezirke München-Friedenskirche und München-Erlöserkirche gestalten am Sonntag, 24. Juli 2005 gemeinsam den Gottesdienst auf der Bundesgartenschau in München. Beginn ist um 11.00 Uhr in der „Arena“. Die „Arena“ ist eine Freiluft-anlage, die bis zu 1000 Personen fasst und damit genügend Raum zum Mitfeiern bietet. Sie erreichen den Gottesdienstort über den Ein-gang West (U-Bahn Messestadt-West) – von dort sind es knapp 10 Minuten Fußweg. Der Gottesdienst, der von einem gemeinsamen Jugendchor und Bläserchor beider Bezirke mitgestaltet wird, orientiert sich am Gesamtmotto der Gartenschau, die sich den Titel „Perspektivenwechsel“ gegeben hat. Da der Gottesdienst bei jedem Wetter stattfinden wird, bringen Sie bitte entsprechenden Regenschutz mit! Herzliche Grüße und Gottes Segen. Ihre Ulrich Ziegler, Markus Ebinger und Anette Obergfell. |
| last update: | brf_0506.htm / 26.12.2005 |
| content by: | Ulrich F. Ziegler |
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