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Gastfrei zu sein vergesst
nicht;
denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.
(Hebräer 13,2)
Über Engel zu reden ist in den letzten Jahren wieder sehr modern geworden.
Es gibt inzwischen unzählige Bücher zu diesem Thema. Da ist dann
von Schutzengeln die Rede, von guten (oder auch schlechten) Geistern, die
um uns seien, und wie sie uns beeinflussten. Oder es wird darüber berichtet,
wie man mit ihnen in Kontakt kommen könne und welchen "medizinischen"
Nutzen wir davon hätten. Auch zahlreiche Kinofilme geben einen Einblick
in die unterschiedlichen Vorstellungen über Engel und deren Wirken
auf Erden, z.B. in Filmen wie "Stadt der Engel" oder "Dogma"
und ähnliche. Wer oder was Engel seien und wie man sie erkennen könne,
darüber gehen die Meinungen allerdings aus-einander. Einig ist man
sich bestenfalls darin, dass Engel keinesfalls auf der gleichen Stufe stünden
wie Menschen, sondern eine höhere Existenzform hätten.
Doch ich frage mich: Gibt es nicht auch genügend Engel auf Erden: Menschen
aus Fleisch und Blut, Menschen wie Du und ich!? Solche Engel erkenne ich
normalerweise nicht, wenn sie vor mir stehen. Denn sie tragen keinen Heiligenschein
und keine weißen Flügel. Sie sind auch keine Engel von Geburt
an. Sondern sie werden in einer konkreten Situation für andere zum
Engel. Was sie auszeichnet ist, dass sie im richtigen Moment mit hilfreichen
Reaktionen genau am richtigen Ort sind. Und ich vermute, Engel wissen oft
gar nicht, dass sie Engel sind. Vielleicht bin auch ich ohne mein Wissen
anderen schon zum Engel geworden. Ob ein Gast, dem ich meine Gastfreundschaft
anbiete, jemals ein solcher Engel war oder mal werden wird, das weiß
er oder sie wahrscheinlich selbst nicht und ich noch viel weniger. Ich
sehe es ihm oder ihr ja nicht an. Und genau darum geht es: ohne Ansehen
der Person sollen wir hilfsbereit und gastfrei sein. Also lieber mal jemanden
beherbergen, der auf den ersten Blick nicht engelsgleich ist. Man kann
ja nie wissen. Oder wollen Sie einem Engel die Tür gewiesen haben?
Anette Obergfell
AUS KIRCHE UND GEMEINDE
Habt Acht aufeinander...
...und helft einander – war das Thema des Seelsorge-Tages am 12.
März in Hersbruck.
Wir erlebten einen reichhaltigen Tag mit Pastor i.R. Herrmann Heinrich.
Er vermittelte uns Grundlagen, viele praktische Beispiele und einen Leitfaden
durch Gespräche.
In seinem Vortrag stellte vor den 21 Teilnehmen heraus, dass es sich bei
einem Seelsorger nicht um einen Schiedsrichter, sondern um einen Trainer
handele. Ein Schiedsrichter urteile und strafe, während ein Trainer
helfe, das Beste aus sich zu machen und so Hoffnung zum Leben vermittle.
"Man kann Anderen nur dann hilfreich zur Seite stehen, wenn man um
seinen eigenen Schwächen weiß, so wie der Tatsache, dass jeder
von uns zu allem fähig ist", sagte Pastor Heinrich.
"Die Dinge, die einen belasten, müssen bei einem anderen Menschen
ausgesprochen werden", so betonte er mehrmals.
Um der Welt Gottes Liebe sichtbar zu machen, sei unser Umgang miteinander,
die Sorge um das Wohl des Anderen und die Ermutigung entscheidend.
Am späten Nachmittag trennten sich gesegnete und Gedanken erfüllte
Menschen.
Martina Willuhn
Einfach reden ist nicht einfach
Unter diesen oder ähnlichen Themen findet zweimal jährlich eine
rundfunkhomiletische Arbeitsgemeinschaft in Gunzenhausen statt. Dieses
Jahr am 18.4. von 10-16 Uhr. Bei diesen Veranstaltungen bekommen Prediger/innen,
ob Hauptamtliche oder Ehrenamtli-che, wertvolle Tipps zum Erstellen von
Ansprachen und zum richtigen Vortrag. Parallel dazu werden die genehmigten
Ansprachen für den ERF (Evangeliums-Rundfunk) aufgenommen. In den
letzten Jahren war unser Bezirk durch Pastor i.R. Paul Nollenberger und
mich vertreten. Es macht mir große Freude dabei zu sein. Ich habe
stets sehr viel gelernt. Vor allem das Besprechen von einigen der eingereichten
Ansprachen in der Gruppe ist recht bereichernd – egal ob die eigene
oder eine fremde Ansprache an der Reihe ist. Einige meiner sind bereits
aufgenommen und gesendet worden.
Die Veranstaltung ist für alle Verkündiger/innen offen. Eingereichte
Arbeiten sollen zwi-schen zwei und acht Minuten Sprechlänge haben.
Der ERF sucht ständige nach geeigneten Verkündiger/innen. Ich
möchte Interessenten herzlich dazu einladen. Wer Informationen braucht,
kann sich an mich wenden oder sich direkt beim ERF melden (ERF-Deutschland,
Dalheim, Berliner Ring 62, 35576 Wetzlar).
Ruth Bär
WIR BLICKEN NACH VORNE
AREF auf Sendung
Auf UKW 92,9 können Sie an folgenden Tagen unser AREF-Team hören
(immer sonntags zwischen 10 und 12 Uhr): 17.4. und 22.5.
An allen anderen Sonn- und Feiertagen ist AREF natürlich ebenfalls
auf Sendung!
Alpha-Kurs in Hersbruck
Der dritte Alpha-Kurs hat in Hersbruck begonnen und wir sind eine Gruppe
mit 17 Leuten, die mitmachen. Schön ist es, dass sich auch einige
Bekannte und Freunde aus dem Umfeld der Gemeinde haben einladen lassen.
Die Themen der ersten Abende haben schon einiges bewegt und wir sind gespannt
auf den weiteren Verlauf. Besonders ans Herz legen möchte ich unseren
Alpha-Tag am 30. April, an dem es um das Thema "Wirkungen des Heiligen
Geistes" geht. Pastor Markus Ebinger und Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter
aus der Gemeinde halten die Referate zu grundlegenden Glaubensfragen und
lei-ten die Gesprächsgruppen. Nach den positiven Erfahrungen mit
den beiden vergangenen Kursen bitten wir Gott um das Gelingen der neuerlichen
Auflage.
Markus Ebinger
Theaterabend mit Eva-Maria Admiral in Hersbruck
Am Montag, 18. April , um 20.00 Uhr wird die Schauspielerin Eva-Maria
Admiral das son-nige und zugleich bissige Theaterstück "Lieber
Paulus, ich hab' da mal eine Frage" in un-serer Gemeinde präsentieren,
das auch unter dem Titel "Frauen am Rande des Nerven-zusammenbruchs"
bekannt ist.
Eva-Maria Admiral studierte Schauspielkunst am Max-Reinhard-Seminar in
Wien, absol-vierte an der Pariser Sorbonne ein Literaturstudium, wirkte
bei den Salzburger Festspie-len mit und war neun Jahre lang Ensemblemitglied
des Wiener Burgtheaters. Die neben-bei als Buchautorin und Seminarleiterin
tätige Schauspielerin ist vor allem durch ihre Auftritte in zahlreichen
Staatstheatern und ihre in die meisten Länder Europas per Satellit
übertragenen Auftritte während der Veranstaltungen von ProChrist
einem Millionenpublikum bekannt.
In "Lieber Paulus, ich hab' da mal eine Frage" bekommen mehrere
Persönlichkeiten die einzigartige Chance, mit dem meistgeschätzten,
aber auch meistgehassten Apostel in Briefkontakt zu treten. Auf äußerst
unterhaltsame Weise kommt es zum lebendigen und erhellenden Dialog zwischen
den verschiedenen Figuren, die damit brisante Fragen des Glaubens offen
zur Sprachen bringen. Luftig verpackt, in fiktiven Szenen, lässt
Eva-Maria Admiral einen Paulus antworten, der seine Adressaten klug durchschaut,
Missverständ-nisse ausräumt und etwas von seiner Kompromisslosigkeit
durchscheinen lässt. Nach dem Roman von Bridget Plass wird Eva-Maria
Admiral abwechselnd bissig, naiv, ehrlich und provokant Fragen stellen,
die vielen Menschen unter den Nägeln brennen und zusammen mit ihrer
unverwechselbaren Mimik einen spannenden und unvergesslichen Theaterabend
bereiten.
Karten im Vorverkauf zum Preis von Euro 7,- gibt es in der Geschäftsstelle
der Hersbru-cker Zeitung und im Christlichen Buchcafé im Eisenhüttlein
5. An der Abendkasse (falls noch Karten übrig sind) kosten die Karten
dann Euro 9,-. Das Theaterstück ist auch für Kinder ab neun
Jahren geeignet. Der Abend eignet sich in besonderer Weise dazu, Gäste
einzuladen.
Elternabend für den Kirchlichen Unterricht
Am Freitag, den 8. April laden wir auf 17.30 Uhr zu einem Elternabend
in die Zionsgemeinde ein. Angesprochen sind die Eltern der Jugendlichen,
die jetzt schon in der gemeinsamen Unterrichtsgruppe in Nürnberg
sind, und die Eltern, deren Kinder dieses Jahr neu hinzukommen. Im Anschluss
daran beginnt um 19 Uhr wieder ein Unterrichtswochenende.
Müncherlbach
Am Samstag, den 16. April steht der diesjährige Arbeitseinsatz auf
dem Gelände unseres Freizeitheimes und im Haus an. Wir sind dankbar
für alle, die sich an diesem Tag einbringen können. Auch eine
stundenweise Mitarbeit ist sehr willkommen.
Am darauf folgenden Montag, den 18. April, sind wir mit dem Großputz
des Hauses dran. Auch hier bitten wir herzlich um Ihre Mithilfe!
Einsegnung in der Paulusgemeinde
Am 17. April wird Jonas Ungermann im Gottesdienst der Paulusgemeinde eingesegnet
werden. Dem festlichen Gottesdienst voraus geht das so genannte Einsegnungsgespräch,
bei dem Jonas der Gemeinde einen Einblick in zwei Jahre Kirchlichen Unterricht
geben wird. Diesmal wird es keine separate Veranstaltung sein, sondern
im Rahmen des Gottesdienstes am 10. April, eine Woche vor der Einsegnung,
stattfinden.
Abschied in der Christuskirche, Nürnberg
Nach weit über 20 Jahren in der Christuskirche wird Pfarrer Michael
Schmidt am 17. April seinen Abschiedsgottesdienst feiern. Eine neue Pfarrstelle
erwartet ihn außerhalb von Nürnberg. Als Paulusgemeinde haben
wir Pfarrer Schmidt immer wieder bei gemeinsa-men Veranstaltungen erlebt.
Wir wünschen ihm auf diesem Wege Gottes Segen für die neuen
Aufgaben.
Sonntag Kantate in der Paulusgemeinde
Dem diesjährigen Sonntag mit der betonten Aufforderung zu singen
("kantate!") am 24. April wollen wir einen besonderen musikalischen
Akzent verleihen. Alle, die im Gottesdienst mit der Musik zu tun haben
(und das sind eine ganze Menge), kommen vor: als Mitwirkende und/oder
als die Menschen, denen wir bei dieser Gelegenheit besonders danken werden.
Gemeindefreizeit der Paulusgemeinde
Bald ist es soweit: Am Freitag, den 29. April startet die diesjährige
Gemeindefreizeit. Wie schon öfters werden wir in Heiligenstadt in
der Fränkischen Schweiz sein. Ein Programm wird in kürze vorliegen.
Klar ist schon jetzt, dass die gemeinsamen Tage "wie ein Tanz in
den Mai" werden können. Denn am 1. Mai endet die Freizeit. Für
Kurzentschlossene sind noch einige wenige Plätze frei. Wenn Sie Interesse
haben, wenden Sie sich möglichst umgehend an Pastor Ziegler.
Himmelfahrtswanderung
Am 5. Mai, an Himmelfahrt laden wir wieder zu einer gemeinsamen Wanderung
ein. Georg Bär aus Hersbruck wird dieses Jahr die Route planen. Sie
wird, wie in den letzten Jahren auch, so ausgelegt sein, dass auch Familien
mit Kindern das Laufpensum bewälti-gen können. Neben einer gottesdienstlichen
Besinnung auf dem Weg lädt die Wanderung ein, über die Gemeindegrenzen
der Zionsgemeinde, der Paulusgemeinde und der Hersbrucker Gemeinde Gemeinschaft
zu erleben und Kontakte zu knüpfen.
Gottesdienst mit Radio AREF in der Paulusgemeinde
Am Sonntag, den 8. Mai werden Heiko Müller von unserem AREF-Team
und andere von Radio AREF den Gottesdienst in der Paulusgemeinde mitgestalten.
Seit vielen Jahren leis-tet Radio AREF eine hervorragende Arbeit. Bei
den letzten Umfragen stellte sich heraus, dass über 30.000 Menschen
das sonntägliche Programm verfolgen. Im Gottesdienst er-halten Sie
einen Einblick in die Radioarbeit. Sie können miterleben, wie das
Evangelium auf diesem Weg zu Menschen kommt und Sie lernen die Menschen
kennen, die für das Programm stehen und es machen. Eine herzliche
Einladung an alle!
"Weck, was in Dir steckt"
Zu diesem Thema gestaltet der Frauentreff einen Gottesdienst in Hersbruck
am 05. Juni 2005.
Zur Vorbereitung treffen wir uns am Donnerstag, den 02. Juni 2005 um 20.00
Uhr im Rahmen unseres normalen Frauentreffs. Es gibt schon einen fertigen
Entwurf und wir freuen uns über jede Frau, die mitmacht.
Renate Bohne und Kerstin Pudelko-Chmel
Rosemarie Wenner zur Bischöfin der EmK
in Deutschland gewählt
Die Zentralkonferenz der EmK in Deutschland wählte am Mittwoch, dem
16. Februar 2005, Superintendentin Rosemarie Wenner zu ihrer neuen Bischöfin.
Die 49-Jährige ist in Eppingen (Baden-Württemberg) geboren und
aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie am Theologischen Seminar der
EmK in Reutlingen. Anschließend war sie im Gemeindedienst auf den
Gemeindebezirken Karlsruhe-Durlach, Hockenheim und Darmstadt/Sprendlingen.
1996 wurde sie zur Superintendentin des Frankfurter Distrikts der Kirche
berufen. Sie wird das Bischofsamt offiziell am 1. April 2005 antreten.
Rosemarie Wenner ist Nachfolgerin von Bischof Dr. Walter Klaiber, der dieses
Amt annähernd 16 Jahre innehatte und mit dem 31. März in den Ruhestand
treten wird. Er hatte das Bischofsamt mit dem Ziel einer "Leitung durch
Schriftauslegung" begonnen, durchgehalten und sich darin auch großes
Ansehen außerhalb seiner eigenen Kirche erworben.
Herzliche Grüße und Gottes
Segen.
Ihre Ulrich Ziegler, Markus Ebinger und Anette
Obergfell.
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