Evangelisch-methodistische Kirche
Bezirk Nürnberg - Paulusgemeinde

Gemeindebrief online - November 2004

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Jesus Christus spricht: Ich habe für dich gebeten,
dass dein Glaube nicht aufhöre.
(Lukas 22, 32)


Innehalten zur Jahreslosung 2005

Kurz vor Weihnachten - einen Moment verweilen.
Weihnachten ist ein Fest der Beziehungen. In der Krippe beginnt eine neue Beziehung Gottes zu uns Menschen. Im Vertrauen und im Glauben an Gottes Liebe feiern wir dieses Fest. Viele Beziehungen werden an diesem Fest in besonderer Wei-se gepflegt. Besuche bei den Eltern oder Geschwistern, Feiern mit alten Bekannten und Freunden. All das macht deutlich, wie wichtig vertraute Beziehungen sind, nicht zuletzt die vertraute Beziehung zum lebendigen Gott.

Zwischen den Jahren - Bilanz ziehen und das Jahr Revue passieren lassen.
Haben sich meine Hoffnungen für dieses Jahr bestätigt und erfüllt? Musste ich manche Zieländerung vornehmen? Habe ich mir Zeit genommen für die Beziehung zum Christuskind? Wie steht es mit meinem Glauben? Diese und andere Fragen werden viele von uns am Ende des Jahres bewegen. Dank und Freude darf uns verbinden, wenn unser Glaube in mancher Not und Krise standgehalten hat. Wenn Menschen da waren, die uns auf unserem Weg begleitet haben.

Im neuen Jahr - der Hoffnung auf ein gelingendes Jahr Ausdruck geben.
Jesus sagt diesen Satz zum forschen und übermütigen Jünger Petrus in einem seiner letzten Gespräche mit den Jüngern. Petrus antwortet mit einem fanatischen Treueschwur bis in den Tod. Nur wenige Stunden später wird er seinen Herrn verleugnen. Wie gut, dass Jesus für den Glauben dieses Jüngers betet. Wie gut, dass er auch für meinen Glauben einsteht und mich nicht im Regen stehen lässt. Denen, die wie Petrus allzu forsch auftreten, möchte die Bit-te von Jesus in schwierigen Zeiten Begleiterin sein. Den Verzagten und Mutlosen spricht die Bitte Mut und Kraft zu. Wir sind auch im neuen Jahr mit unserem Glauben nicht auf uns alleine gestellt. Gelingendes Leben und gelingender Glaube brauchen die Begleitung unseres Herrn Jesus Christus.
In diesem Sinne, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr,
Ihr/Euer Markus Ebinger



AUS KIRCHE UND GEMEINDE

110 Jahre Posaunenchor der Paulusgemeinde und Gliederaufnahme

Am 7.11.04feierte die Paulusgemeinde ein großes Fest. 110 Jahre existiert der Posaunenchor. Er ließ es sich nicht nehmen, zu diesem Anlass ein konzertreifes Programm einzuüben. Ein Querschnitt von Bläsermusik angefangen bei Monteverdi und Schubert bis in die Gegenwart begeisterte die Gottesdienstbesucher und –besucherinnen. Besonders schön war, dass eine Abordnung des Bläserchores aus unserer Partnergemeinde Zwickau-Planitz sich schon früh auf den Weg machte, um ge-spielte und gesprochene Grüße zu überbringen.

Einen ganz besonderen Akzent bekam der Gottesdienst dadurch, dass die Aufnahme von sechs Personen in die Gliedschaft unserer Kirche stattfand: Joyce und Kwaku Oppong Bimpeh, Mareike Blödt, Patrick Kyere, Anne-Kathrin Ungermann und Daniel Wegenast bekannten sich an diesem Sonntag zu ihrem Glauben und wurden in die Kirche aufgenommen. Drei von ihnen sind in der Paulusgemeinde groß geworden, die anderen drei in der methodistischen Kirche in Ghana, Bereichernd und eindrücklich waren die kurzen Interviews, in denen etwas von der eigenen Glaubensgeschichte deutlich wurde.
Friedhelm Harsch und Günter Illing, der aktuelle und ein ehemaliger Chorleiter, gaben Auskunft über die Nachwuchsarbeit und die Veränderung des Chores und seiner Literatur in den letzten Jahren.
Es war ein reicher und bewegender Gottesdienst. An dieser Stelle sei nochmals allen gedankt, die dazu beigetragen haben.
Uli Ziegler


Regionaler Jugendgottesdienst

Zum Thema „Schwamm drüber!“ fand am 20. November in der Paulusgemeinde wieder ein regionaler Jugendgottesdienst statt. Ca. 30 Jugendliche und Junggebliebene erlebten einen abwechslungsreichen und ansprechenden Abend mit Liedern, Anspielen, Gruppenarbeit, Interview... Dabei drehte sich alles um das Thema Vergebung. Es wurde deutlich, dass Gott uns gern vergibt und dass er unsere Schuld auslöscht, wie ein Schwamm etwas auf Folie Geschriebenes auslöscht. Und weil Gott uns vergibt, können wir uns auch untereinander vergeben und Versöhnung leben.
Mit einem lockeren Beisammensein bei Keks und Cola endete der Abend. Der nächste Jugendgottesdienst wird – im Rahmen des JAT-Nachtreffens – am 22. Januar 2005 stattfinden. Schon heute eine herzliche Einladung dazu.


AREF

Während die Hörerzahlen der kommerziellen Radio-Stationen stagnieren, verzeichnet Radio AREF nach den offiziellen Ergebnissen der „Funkanalyse Bayern 2004“ kräftige Hörergewinne. Unsere Sendung "Licht-blicke" zwischen 11 und 12 liegt vor allen anderen Lokalradio, vor Bayern 3 und Antenne Bayern mit 39.000 Zuhörern auf Platz ZWEI. (Stundenreichweite gemäß Funkanalyse Bayern 2004)
Radio AREF ist der bei weitem meistgehörte christliche Radiosender in Nürnberg
Unsere Sendung "Lichtblicke" ist das zwei-meist-gehörte Programm (hinter BR1) zu der Sendezeit (sonn- und feiertags, 11-12 Uhr) in unserem Sendegebiet
Das ergab die von der BLM (Bayerische Landeszentrale für neue Medien) in Auftrag gege-bene Funkanalyse. Laut dieser Infratest-Umfrage hören 44.500 Leute unser Radioprogramm (innerhalb der letzten 2 Wochen gehört). Liebe Hörer, DANKE für euer Vertrauen und eure Treue!
Schickt uns gerne weiterhin eure Wünsche, Anregungen oder Kritik und gestaltet damit das Programm von Radio AREF mit.
Schreibt dazu einfach eine Mail an radio@aref.de oder macht einen Eintrag in unser Gästebuch
Die AREF-Homepage erreichte auch im Monat Mai 2004 neue Rekordzahlen. Die Zahl der Seitenabrufe ("Page-Views") stieg auf über 26.000.



WIR BLICKEN NACH VORNE

AREF auf Sendung

Auf UKW 92,9 können Sie an folgenden Tagen unser AREF-Team hören (immer sonntags zwischen 10 und 12 Uhr): 2.1.05 (die weiteren Termine standen bei Re-daktionsschluss noch nicht fest).
An allen anderen Sonn- und Feiertagen ist AREF natürlich ebenfalls auf Sendung!


Trödel und Tee

Inzwischen kommen von vielen Menschen regelmäßig gebrauchte Kleider und andere Gegenstände in die Paulusgemeinde zu Trödel und Tee. Sie erleichtern es dem Team wesentlich, wenn Sie Ihre Lieferungen kurz vor den jeweiligen Terminen, in der Regel am ersten Mittwoch im Monat, bringen.
Vielen Dank!


"Gast sein" Adventsbesinnung – die Vorfreude auf die Geburt Christi feiern

Die Adventsbesinnungen laden ein, sich mit der eigenen Vorfreude auf die Geburt Christi und das Weihnachtsfest einzustimmen. Neben der Hektik dieser Tage sich bewusst für einen Moment hinzusetzen und zur Ruhe zu gelangen, Kraft zu schöpfen, sich einzulassen auf fremde und eigene Gedanken – dazwischen Lieder (meist Lieder aus der Glaubensgemeinschaft Taizé) singen, sich tragen lassen von der Stille und dem ge-meinsamen Beten.
Jede Besinnung stellt ein Thema in den Mittelpunkt:
Einladung – Ich werde zu einem Fest oder einem anderen Anlass eingeladen oder ich selber lade ein; Maria ist eingeladen worden, Jesus zu gebären; Josef und Maria folgten der zwar eher befohlenen Einladung nach Bethlehem zur Zählung zu gehen.
Geschenk – Was schenke ich einem Geburtstagskind? Die drei heiligen Könige brachten Geschenke, die Hirten kamen, sahen und verkündeten – was schenke ich Jesus und was wünsche ich mir als Geschenk? Und das Leben selbst ist ein Geschenk Gottes.
Gast – Ich bin Gast oder ich bin Gastgeber / Gastgeberin. Jemanden willkommen heißen, den Tisch decken, ein Festmahl zubereiten und gemeinsam feiern. Gast sein in einem Haus – Gast sein in der Herberge, zusammen mit anderen Menschen wie auch zwischen den zwei bekanntesten Ochs und Esel.
Termine:
Samstag, 4.12.04/11.12.04/18.12.04, jeweils um 17 Uhr in der Paulusgemeinde;
um 16.45 Uhr das Einsingen der Lieder
mit Kinderbetreuung
Madeleine Weishaupt


Paarabend in Hersbruck

Für die neuerliche Auflage des Paarabends am 18. Februar in Hersbruck konnten wir mit Su-sanne und Dieter Endress aus Erlangen ein kompetentes und erfahrenes Berater-Ehepaar ge-winnen. Sie leiteten unter ande-rem die Ehepaararbeit auf Schloss Craheim. Der Abend beginnt um 20.00 Uhr mit einem Menü. Daran schließt sich ein Vortrag über Partnerschaft an. Insgesamt können wir diesen Abend für 25 Paare gestalten. Pro Paar fällt ein Unkostenbei-trag von Euro 25,- (incl. Menü und Getränke) an. Nähere Hin-weise sind dem Einladungsma-terial zu entnehmen, das Mitte Dezember vorliegen wird. Eine Einladung zum Paarabend lässt sich auch gut zu Weihnachten verschenken.


Gottesdienste zu Weihnachten und Silvester

Christvesper Heilig Abend (Freitag, 24.12.04)
Herrnhütte: 15.30 Uhr,
Pommelsbrunn: 15.45 Uhr
Hersbruck: 17.00 Uhr (Familiengottesdienst)
Paulusgemeinde Gugelstrasse: 17.00 Uhr

1. Feiertag
(Samstag, 25.12.04)
Keine Gottesdienste 2. Feiertag (Sonntag, 26.12.04)
Gottesdienste
Paulusgemeinde Gugelstrasse: 09.30 Uhr
Hersbruck 10.00 Uhr
In Pommelsbrunn und in Herrnhütte findet kein Gottesdienst statt.

Silvester (Freitag, 31.12.04)
Jahresschlussgottesdienste mit Abendmahl
Herrnhütte: 15.30 Uhr
Pommelsbrunn: 16.00 Uhr
Paulusgemeinde Gugelstrasse: 17.00 Uhr
Hersbruck: 17.30 Uhr

Sonntag, 2. Januar

Gottesdienste
Pommelsbrunn: 8.45 Uhr (Pastor Walter Seiler, Pegnitz)
Paulusgemeinde Gugelstrasse: 9.30 Uhr
(Pastorin Anette Obergfell, Pastor Mihal Hrcan, Jugendkreis aus Pivnice/Serbien)
Hersbruck 10.00 Uhr (Pastor Walter Seiler, Pegnitz)



Besuch aus Pivnice

Über den Jahreswechsel sind die Jugendlichen aus unserer Partnergemeinde in Pivnice / Serbien zusammen mit Pastor Michal Hrcan zu Besuch in Nürnberg. Ihre Ankunft ist für den 27. Dezember 2004 vorgesehen. Eine Woche lang gibt es dann gemeinsame Aktionen und Programmpunkte mit den Jugendlichen aus der Paulusgemeinde. Besonders Silvester werden wir gemeinsam feiern. Und auch den Gottesdienst am 2. Januar werden wir gemeinsam gestalten. Am Dienstag, 4. Januar 2005, geht es dann mit dem Kleinbus wieder zurück Richtung Serbien.


Allianzgebetswoche Hersbruck

Die Allianzgebetswoche 2005 wird erstmals mit einem gemeinsamen Gottesdienst der beteiligten Gemeinden beginnen. Wir treffen uns dazu am 9. Januar um 10.00 Uhr in den Gemeinderäumen der Evangelisch freikirchlichen Gemeinde (EfG Mühlstraße). In den Räumlichkeiten der EfG ist genügend Platz für den Kindergottesdienst, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde dort übernehmen. Thema der Ge-betswoche wird das Vaterunser sein: "So sollt ihr beten."
Die Gebetsabende finden jeweils um 20.00 Uhr an folgenden Orten statt:
Montag, 10. Januar EmK (Christian Odefey, EfG Mühlstraße)
Dienstag, 11. Januar Selneckerhaus (Prediger Werner Hübner, LKG)
Mittwoch, 12. Januar Landeskirchliche Gemeinschaft (Pfarrer Reinhold Pfindel, Ev. Lutherische Kirche)
Donnerstag, 13. Januar Evangelisch freikirchliche Gemeinde (Pastor Markus Ebinger, EmK)
Außerdem findet am 16. Januar ein Jugendgottesdienst auf Allianzebene in Altensittenbach statt.


Brot für die Welt

Diesem Gemeindebrief liegt ein Spendenkuvert für die Aktion „Brot für die Welt“ bei. Wir danken für Ihre Gaben!


Missionssammelbüchsen

Traditionsgemäß ist der Abgabetermin für die Sammelbüchsen in der Adventszeit. Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Gaben für die Arbeit der Weltmission unserer Kirche



EMK REGIONAL

Jugend-Aktions-Tage

Von "super" und "toll", bis "wunderprächtig" und "phänomenal" reichte der Kommentar all derer, die bei den Nürnberger Jugend-Aktions-Tagen (JAT) dabei waren. Und das waren nicht wenige. Zirka 30 Jugendliche waren vom 30. Oktober bis 5. November in den Räumen der EmK-Paulusgemeinde beisammen, übernachtet wurde in einer nahe gelegenen Turnhalle. Und in der knappen Woche wurde einiges auf die Beine gestellt. In verschiedenen Workshops (Theater, Musik, Foto, Video, Bar, Kreativ) konnte man sich und seine Gaben ausprobieren. Ergebnis: Drei offene Abende wurden mit viel Kreativität und Können vorbereitet und dann vor großem Publikum auf die Bühne gebracht, und zwar zu den Themen "All about dreams" (Alles über Träume), "All about hard times" (Alles über harte Zeiten) und „All about J. C. Superstar" (Alles über Jesus Christus). - Am 22. Januar 2005 um 19.30 Uhr wird zu einem weiteren offenen Abend für Jugendliche in die Paulusgemeinde eingeladen, dann mit dem Thema "All about love" (Alles über Liebe).

Evangelische Allianz feierte Straßenfest

Vom 8. bis 10. Oktober beging die Evangelische Allianz Nürnberg ihr 100-jähriges Bestehen. Am 9. Oktober wurde auf dem Kornmarkt ein "Straßenfest" gefeiert.

Verschiedene Gemeinden und Organisationen waren eingeladen, sich mit Ständen und Aktionen zu beteiligen. Auch die Evangelisch-methodistische Kirche war vertreten mit ihren Gemeinden Nürnberg-Paulus, -Zion, –Martha-Maria und dem Diakoniewerk Martha-Maria.
Dankbar waren alle Beteiligten für das günstige Wetter: Nach einem sehr kühlen Morgen kam immer mehr die Sonne durch. Der Kornmarkt war an diesem Tag Treffpunkt von vielen Freunden der Evangelischen Allianz. Sie nutzten gerne die Gelegenheit, sich über andere Gemeinden und Einrichtungen zu informieren, einen netten Imbiss in der „Nachbarschaft“ ein-zunehmen und dabei alte Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen. Auch Passanten wurden bei ihrem Einkaufsbummel aufmerksam durch das bunte und musikalische Rahmenprogramm der Veranstalter.
Gerne blieben die Besucher auch am Stand von Martha-Maria stehen. Einmal mehr war zu merken, dass "Martha-Maria" für die Menschen in der Stadt ein Begriff ist und dass die diakonische Arbeit eine Chance ist, etwas über die Ziele des kirchlichen Auftrags weiterzugeben.
Sr. Roswitha Müller


Gedenken an den Bombenangriff vor 60 Jahren

Am 2. Januar jährt sich zum 60. Mal der verheerende Bombenangriff, der die Nürnberger Altstadt und weitere Stadtteile zerstörte und viele Menschenleben kostete.

An diesem Sonntagabend lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) Nürnberg um 18.30 Uhr zu einem Gottesdienst in die Lorenzkirche ein.
Die Erinnerung an das Grauen und Leiden damals und das Engagement für den Frieden unter uns und in der Welt werden gleichermaßen eine Rolle spielen. Der römisch-katho-
lische Stadtdekan Theo Kellerer wird predigen, Matthias Ank und der Bachchor werden die musikalische Gestaltung übernehmen, ein Zeitzeuge kommt zu Wort. Oberbürger-
meister Dr. Maly leistet ebenso einen Beitrag zu diesem Gottesdienst wie weitere Mit-glieder der AcK. Während des Gottesdienstes werden alle Nürnberger Kirchenglocken an den Beginn des damaligen Bombenangriffs erinnern.

Kinder-Mitmach-Konzert mit "Klaus & Arabella"

Mit ihrem brandneuen Kinder-Mitmach-Konzert-Programm, einer Kombination aus Kinderkonzert, den sprechenden Freunden "ARA", "JIM" und mehr, gastiert das Duo "Klaus & Arabella" mit ihren fröhlichen Kindersongs zum Mitsingen und Mitmachen am Samstag, 15. Januar, um 15 Uhr in der Paulusgemeinde Nürnberg, Gugelstraße 143.

Neben den eingängigen Liedern ist natürlich die sprechende Puppe "JIM" dabei, um die kleinen und großen Besucher in ihren Bann zu ziehen. JIM ist ein frecher halber Meter, vor dessen Sprüchen weder Jung noch Alt sicher sind. Dazu kommt ARA, der Rabe, und diese beiden entfachen zusammen mit Arabella und Klaus ein lustiges Theater.
Die kreativen Köpfe hinter diesem Programm sind Klaus Schopf, Kinderreferent, Kinderliedermacher und Bauchredner aus Heidelberg, und Arabella Hofer, Lehrerin aus Niefern-Öschelbronn. Beide haben schon viele Kinder und Erwachsene begeistert und zwei CDs mit ihren Kinderhits veröffentlicht.
Der Eintritt für die knapp eineinhalb Stunden voller Musik mit "ARA" und "JIM" ist frei. Es wird herzlich eingeladen.

"Vorbilder im Glauben": Drei Vortrags- und Gesprächsabende

Drei Vortrags- und Gesprächsabende über "Vorbilder im Glauben" finden am 20., 25. und 27. Januar in der EmK-Zionsgemeinde Nürnberg, Hohfederstraße 33, statt.

Am Beispiel je einer Person aus dem Alten und dem Neuen Testament sowie aus der (evange-lisch-methodistischen) Kirchengeschichte soll über die Bedeutung von Vorbildern im Glauben für unsere Zeit nachgedacht werden.
Am Donnerstag, 20. Januar, lautet das Thema: "Jakob – ein geschlagener Sieger." Referent ist Dr. Jörg Barthel, Dozent für Altes Testament am Theologischen Seminar der EmK in Reutlingen. Am Dienstag, 25. Januar, spricht Dieter Krabbe, Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde St. Martha, Nürnberg, über Paulus: "… sondern die Wurzel trägt dich – Der Römerbrief als Testament eines toratreuen Juden." Und am Donnerstag, 27. Januar, ist Dr. Ulrike Schuler zu Gast; die Dozentin für Kirchengeschichte am Theologischen Seminar der EmK in Reutlingen hat das Thema aus gewählt: "Vom zynischen Kirchenkritiker zum engagierten Prediger und Verlagsgründer – Johannes Walz (1824-1904)". – Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.


"Anatevka – Fiddler on the Roof": Benefiz-Konzert

Der Musicalchor "quertöne" aus Erlangen und Fürth lädt ins jiddische "Anatevka" ein. Das berühmte Broadway-Musical wird am Samstag, 29. Januar, um 19 Uhr in der EmK in Fürth und am Sonntag, 30. Januar, um 17 Uhr im Gemeindehaus am Bohlenplatz in Erlangen aufgeführt. Forth/Eckental, Reutlingen, Selbitz, München und Nürnberg (11.2., 12.2., 25.2., 26.2. und 5.3.) kommen auch noch in den Genuss.

Das Musical erzählt von Tevje, dem Milchmann, der seine Töchter gut verheiraten und ein ruhiges Leben führen will. Doch seine Mädchen wollen sich ihre Männer selbst aussuchen. "Anatevka" ist ein Stück Volkstheater, wie es sein soll: jüdischer Witz und Melancholie, Lachen und Weinen, begleitet von einer lebendigen und mitreißenden Musik, die - live von einem kleinen Orchester gespielt - keinen unberührt lässt. Ein guter Grund für alle Musical-Begeisterten, an einem der Abende dabei zu sein.

Der Eintritt ist frei. Spenden werden für den "Birgit-und-Dietmar-Ziegler-AIDS-Fonds" und für die Kosten der Aufführung verwendet. Mehr Infos unter: www.quertoene.de


Wieder ein Preis für die Krankenpflegeschule Martha-Maria

Nach dem bayerischen Schulinnovationspreis 2003 ist die Berufsfachschule für Kranken-pflege am Diakoniewerk Martha-Maria Nürnberg erneut ausgezeichnet worden.

Für ihr Projekt "In drei Schritten zur Handlungs-kompetenz" gewann die Einrichtung einen dritten Preis im Wettbewerb "Förderpreis Pflegeschulen 2003/2004 – Gemeinsam lernen und handeln" der Robert-Bosch-Stiftung. Die Preisverleihung fand am 5. No-vember in Stuttgart statt. Inhaltlich geht es in dem Projekt um diese einfach klingen-
den, aber konsequenten Schritte zu beruflicher Handlungskompetenz:
1. Theoretischer Input, 2. Üben in der Lernwerkstatt, 3. Erproben in der Realität.



WISSENSWERTES AUS DER EMK - NATIONAL UND INTERNATIONAL

Das "Schwabacher Markus-Evangeliar"

Die Mitgliedskirchen der Schwabacher Ökumene (Bayern) haben ein sehr beachtliches Ge-meinschaftswerk veröffentlicht: Ein kunstvoll handgeschriebenes Buch, das Markus-Evangelium als zeitloses Evangeliar.
Künstler, "Schreib-Laien", Senioren und Kinder haben Seite für Seite mit viel Einsatz erarbei-tet, wobei die EmK-Gemeinde in Schwabach sogar den größten Anteil an Seiten einbringen konnte. Die feierliche Vorstellung des Buches erfolgte im Goldenen Saal des Rathauses, anschließend wanderte es durch die mitwirkenden Gemeinden. Endgültig wird der Schatz in einer Vitrine der Schwabacher Stadtkirche zu sehen sein. Das Planen, Entstehen und das herrliche Resultat hat über Konfessionsgrenzen hinweg viel Freude, Kontakte und Segen gebracht.
25.10.2004 | H. Pfähler/S. Beier | aus "unterwegs"


Zentralkonferenz MSE

In einem Aufruf an die Mitglieder und Freunde der EmK schreibt Bischof Heinrich Bolleter:
„Derzeit absolvieren 7 junge Männer aus Bulgarien, Serbien-Montenegro und Albanien das Studienprogramm für angehende Pfarrer in Graz/Waiern, Österreich. Ihre Ausbildung ist akut gefährdet. Unterstützungsbeiträge in der Höhe von über 600'000 US-Dollars aus den USA fließen ab 2005 nicht mehr. Diese Beiträge finanzierten bis heute Ausbildungsstätten und -programme in 12 verschiedenen Sprachen in den postkommunistischen Ländern. Diese Ausbildungsmöglichkeiten für zukünftige Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelisch-methodistischen Kirchen geraten ins Wanken in diesen Ländern. Der Mangel an gut ausgebildeten Leitungspersonen ist groß. Darum ist es wichtig, dass die von Gott berufenen Pastorinnen und Pastoren ihr Studium fortsetzen können. Durch große Lücken in der Finanzierung sind die theologischen Seminare in Warschau (Polen), in Tallinn (Estland) und in Moskau (Russland) in Bedrängnis oder in ihrer Existenz gefährdet. Für die Studiengänge unserer Theologiestudentinnen und -studenten in Banska Bistrica (Slowakei), in Prag (Tschechien), in Ungarn, Lettland und Litauen sind die Mittel auch sehr knapp geworden. Heute Gutes tun - damit auch morgen noch Gutes getan werden kann! Teilen Sie Weihnachtsfreude, indem Sie einen Beitrag an die Ausbildung dieser berufenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den postkommunistischen Ländern spenden. Sie eröffnen damit einer Gemeinde ohne Pfarrerin oder Pfarrer neue Perspektiven. Herzlichen Dank!"
„connexio", das Netzwerk für Mission und Diakonie der EMK teilt mit, dass Unterlagen zur Weihnachtssammlung ab Dezember in den EMK-Gemeinden aufliegen sowie den Mitgliedern und Freunden zugestellt werden. Diesen Unterlagen liegt auch ein Einzahlungsschein bei.

Kindergarten eröffnet
Der erste Kindergarten der EmK in Serbien wurde am 3.10.2004 in Pivnice eröffnet. Geleitet wird die Einrichtung, die hauptsächlich aus Spenden, auch der Nürnberger Paulusgemeinde, finanziert wurde, von Anett Grüber-Hrcan. 19 Kinder aus dem slowakisch sprechenden Dorf werden vormittags betreut und mit biblischen Geschichten bekannt gemacht.


Methodistischer Weltrat

Der Friedenspreis 2004 des Methodistischen Weltrates geht an Millard Fuller, dem Präsident und Gründer der Hilfsorganisation "Habitat for Humanity International". Der Preis wird am 8. 12. durch Sunday Mbang, dem Vorsitzenden des Weltrats, in Atlanta/USA überreicht.
Der Friedenspreis wird seit 1977 jährlich vom Weltrat methodistischer Kirchen (World Metho-dist Council) verliehen. "Habitat for Humanity International" arbeitet seit 27 Jahren. Damals beschloss der erfolgreiche Anwalt Millard Fuller, und seine Frau Linda, ihrem luxuriösen Le-bensstil aufzugeben und ihr Leben Gott zu widmen. Sie gründeten eine christliche Hilfsorganisation, die auf ökumenischer Basis heute in 100 Ländern tätig ist. "Habitat for Humanity International" baut Häuser für Menschen in Not. Im Jahr 2005 wird das 200.000ste Habitat-Haus fertiggestellt werden.
Der Weltrat methodistischer Kirchen repräsentiert 76 Denominationen mit methodistischen Wurzeln in 132 Laendern und umfasst weltweit 75 Millionen Menschen. Der Methodistische Friedenspreis gilt als die höchste Ehrbezeugung, die die Methodisten weltweit vergeben. Er wird an Personen oder Gruppen verliehen, die bedeutsame Beiträge zu Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit gemacht haben. Zu den früheren Friedenspreisträgern gehören unter an-derem Nelson Mandela, Kofi Annan, Jimmy Carter und Michail Gorbatschow.


Welt: Der Bischofsrat der EMK gratuliert US-Präsident Bush zur Wiederwahl

Die 130 Bischöfe, versammelt in St. Simons Island, USA, offerieren dem wiedergewählten Präsidenten, der in der ersten Amtsperiode das Gespräch mit den Bischöfen seiner eigenen Kirche verweigert hatte, mit ihm zusammen zu arbeiten und gemeinsam Brücken zu bauen.
Einer über zweihundertjährigen Tradition folgend unterzeichneten die Bischöfe eine ledergebundene Bibel, welche Präsident Bush überreicht werden soll. Der Präsident ist Mitglied der Highland Park United Methodist Church in Dallas, Texas.
Zur Präsidentenwahl äusserte sich der Bischofsrat der EmK wie folgt:
“Der Bischofsrat der Evangelisch-methodistischen Kirche gratuliert Präsident George W. Bush zu seinem Antritt der zweiten Amtsperiode. Wir danken John F. Kerry, dem Senator von Massachusetts, für seine grossmütige Art, wie er die Entscheidung der Wähler akzeptiert hat. Der Bischofsrat vertritt 11 Millionen Mitglieder in den USA, Afrika, Europa und Asien. Unsere Gebete schliessen alle ein, welche an diesem eng ausgegangenen Kampf ums Präsidentenamt beteiligt waren: Präsident Bush, seine Frau Laura und ihre Familie wie auch Senator Kerry, seine Frau Teresa und ihre Familie. Wir verpflichten uns, mit Präsident Bush zusammen zu arbeiten, um Brücken der Verständigung zu bauen, welche helfen sollen die tiefen Wasser zu überwinden, welche die Nation und die Welt zerteilen. In jeder Nation, wo freie Wahlen stattfinden, entstehen Wegkreuzungen mit neuen Gelegenheiten, die es wahrzunehmen gilt. Die diesjährige Wahl in den USA macht hier keine Ausnahme. Der Prozess der Wahl widerspiegelte die Sorge der Nation um die moralischen Werte, das wirtschaftliche Wohlergehen und die nationale Sicherheit. Und es bleibt nicht ohne Folgen, dass dies auch die weltweiten Sorgen sind, welche wir aufgrund unseres christlichen Glaubens wahrnehmen.
Wir wollen fortfahren, unseren Bruder in Christus, unseren methodistischen Weggefährten und Präsidenten Bush in unsere Gebete einzuschliessen. Wir hoffen, eine gegenseitige Beziehung aufzubauen, um die Welt zu verändern indem wir Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit üben und demütig wandeln vor unserm Gott.“
Bischof Peter D. Weaver, Präsident des Bischofsrates
4. November 2004 Epworth by the Sea, St. Simons Island, USA

Herzliche Grüße und Gottes Segen.
Ihre Ulrich Ziegler, Markus Ebinger und Anette Obergfell.


 

last update: brf_0411.htm / 26.12.2005
content by: Ulrich F. Ziegler
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