Evangelisch-methodistische Kirche
Bezirk Nürnberg - Paulusgemeinde

Gemeindebrief online - 04.04.03

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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Römer 15,7


In einer Fabel wird erzählt, dass es einmal eine Zeit gab, in der die Tiere eine gemeinsame Schule hatten. Der Lehrplan be-stand aus Rennen, Klettern, Fliegen und Schwimmen, und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet.
Die Ente war gut im Schwimmen, besser sogar als ihr Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so schlechte Noten hatte, musste sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange, bis sie auch im Schwim-men nur noch durchschnittlich war.
Das Kaninchen war anfänglich im Laufen an der Spitze der Klasse,
aber wegen des vielen Nachhilfeunterrrichts im Schwimmen bekam es einen Nervenzusammenbruch und musste von der Schule abgehen.
Das Eichhörnchen war Bester im Klettern. Aber sein Fluglehrer bestand darauf, die Flugstunden am Boden zu beginnen anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam deshalb Muskelkater und immer mehr "Dreien" im Klettern und "Fünfen" im Rennen.
Am Ende des Jahres hielt schließlich ein seltsamer Aal, der gut schwimmen und etwas rennen, klettern und fliegen konnte, als Schulbester die Schlussansprache.

Jede und jeder von uns hat Fähigkeiten und Stärken, und jeder Mensch hat auch Schwächen. In der individuellen Mischung von Gaben und Begrenzungen liegt unsere Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit. Jede/r ist anders.
Doch das Andersartige (angefangen bei Kleidung und Frisur) stößt bei uns schnell auf Ablehnung und Unverständnis. Viele Beispiele aus der Geschichte und aus unserem eigenen Alltag können das belegen. Wir fordern Anpassung und ein Sich-Einfügen. Aber wie furchtbar eine solche Gleichmacherei ist, zeigt uns anschaulich die Fabel.
"Nehmt einander an!" So lautet die Aufforderung des Apostels Paulus im Brief an die Römer. So wie ich bin, möchte ich von anderen akzeptiert werden. Und so wie die anderen sind, soll ich sie akzeptieren und nicht versuchen, sie ändern zu wol-len.
"Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat!" Bei Jesus Christus bin ich willkommen, so wie ich bin. Und weil ich mich mit meinen Schwächen angenommen weiß, kann ich mich mit meinen Stärken erst recht entfalten. Dann kann ich so leben, wie Gott es für mich gedacht hat, und mein Leben ist ein Lob des Schöpfers. Deshalb sollen wir uns an Jesus Christus das Vorbild nehmen. Die gegen-seitige Liebe und Annahme, wie er sie uns vorgelebt hat, ist Programm.
Anette Obergfell


AUS KIRCHE UND GEMEINDE


Frauenfreizeit in Eschenbach

Vom 14.-16. März war unsere diesjährige Frauenfreizeit der Paulusgemeinde in Eschenbach.
"Die Welt der Farben" zog sich thematisch wie ein "bunter" Faden durch unser Wochenende: Farben, was bedeuten sie uns, wie beeinflus-sen sie uns, was drücken sie über uns aus? Darüber der Regenbogen mit seinem siebenfachen Farbspektrum als Gottes Zeichen seines Bundes mit uns, seinen Geschöpfen. - Ein spannendes Thema.
Wir wohnten im St. Johannes Konvent, einer der evang. Landeskirche angeschlossenen Lebens- und Glaubengemeinschaft von heute noch sieben Frauen. Sie haben uns umsorgt und in ihre Gemeinschaft mit hineingenommen, ebenso in ihre Tagesgebete.
Wir unternahmen am Samstagnachmittag einen ausgedehnten Spaziergang im Hirschbachtal, am Abend mit Lydia Berger eine Reise an Hand wunderschöner Lichtbilder nach Island, dem Land der Geysire. Am Sonntagvormittag feierten wir mit Sr. Teresa, der Pfarrerin des Konvents, einen beeindruckenden Abendmahlsgottesdienst zum Thema "Gottes Schöpfung - er ist der Schöpfer, er wirkt auch heute noch an uns, seinen Ge-schöpfen".
Ein Spaziergang, ein Sonnenbad in den Liegehallen des ehemaligen Siemens-Erholungsheimes und nochmals Farbzuordnung zu den ver-schiedenen Charaktertypen waren Schwerpunkte des Sonntagnachmittags. Es war ein gelungenes, erlebnisreiches Freizeitwochenende voll verschiedener Eindrücke und Erlebnisse, einmal in ganz anderer Umgebung und anderem Rahmen als gewohnt.
Ute Illing

ProChrist 2003 in der Paulusgemeinde

Evangelisation im Zeichen eines Krieges war schon etwas Besonderes. Wenn Gottes befreiendes Wort laut wird, muss es auch sonst dem Leid und dem Tod in der Welt standhalten und nicht den Eindruck erwecken, es gehe nur um "Schönwetterreden". Zusammen mit der lutherischen Christuskirche veranstalteten wir diese Woche. Manche waren enttäuscht über einen eher mäßigen Besuch. Die At-mosphäre war aber durchgehend gut, Entscheidungen für den Glauben wurden getroffen, manche in ihrem Glauben neu herausgefordert. Ich habe diese Tage in guter Erinnerung.
Uli Ziegler

 

WIR BLICKEN NACH VORNE


Radio - AREF

Unser AREF-Team gestaltet Sen-dungen am 13.4. und 18.5..
Sie sind zu empfangen in der Zeit von 10-12 Uhr auf UKW 92,9.

Freizeitheim Müncherlbach

Jedes Jahr gibt es auf unserem Gelände und im Haus einiges an Arbeiten zu verrichten. Bitte hal-ten Sie sich folgende Termine frei:
Samstag, 5. April: Arbeitseinsatz
Montag, 7. April: Großputz
Die Terminvergabe für 2004 ist am 20. Juni vorgesehen. Bitte melden Sie bis dahin Ihre Terminwünsche an!!

Chorprojekt zur Einsegnung

Für den Einsegnungsgottesdienst am 13. April in Paulus wollen wir einen Chor auf die Beine stellen. Unter der Leitung von Pastorin Anette Obergfell werden wir bei zwei Chorproben am 9.4. um 19.30 Uhr und am 12.4. um 10.30 Uhr 2-3 Lieder einüben bzw. auffrischen, die vielen Sängerinnen und Sängern noch vom Sing-Wochenende mit Sabine Heilmann bekannt sind. Wer Lust hat, mitzusingen, ist dazu herzlich eingeladen!

Einsegnung in der Paulusgemeinde

Am 13. April wird für Fabian Engel und Manuel Lehmeier ein großer Tag sein: ihre Einsegnung. Damit endet auch der Kirchliche Unterricht. Einen Einblick in diese zwei Jahre vermittelt das Einsegnungsgespräch am 6. April um 18 Uhr. Eine herzliche Einladung dazu!

Gemeindefreizeit der Paulusgemeinde

Ostern einmal ganz anders verbringen, diese Chance haben Sie dieses Jahr auf der Gemeindefreizeit der Paulusgemeinde. Vom 16.-23. April 2003 werden wir in Kastell Windsor, in der Gegend von Re-gensburg sein. Die Tage über Karfreitag und Ostern verbringen wir gemeinsam und haben dadurch nicht nur die Gelegenheit zu einer intensiven Gemeinschaft, sondern auch zu einem besonderen Erlebnis die-ser Festtage.
Es sind noch Pätze frei, wenn Sie rasch reagieren!!

Gemeindewerkstatt II

Mit den vielen Ideen der ersten Gemeindewerkstatt in der Paulusgemeinde befasst sich zur Zeit ein Arbeitskreis. Die Ergebnisse werden wir am 12. Mai um 18.30 Uhr in einer Nachfolgeveranstaltung präsentieren. Es wäre schön, wenn wieder viele die Gelegenheit nutzen, über unseren Gottesdienst und das Miteinander ins Gespräch zu kommen!

Süddeutsche Jährliche Konferenz vom 14.-18. Mai 2003 in Heilbronn und Karlsruhe

Süddeutsche Jährliche Konferenz, so heißt sie die neue Konferenz aus Süddeutscher- und Südwestdeutscher Jährli-cher Konferenz, die vom 14. - 18. Mai 2003 in Heilbronn und Karlsruhe staffinden wird.
Das Thema der Konferenz lautet: Zusammenfinden - Christus verkündigen
Die Konferenz beginnt,bereits am 13. Mai mit der Veranstaltung: "Frauen laden ein".
Am Mittwoch, werden die beiden Konferenzen noch getrennt tagen, ehe am Donnerstag die konstituierende Sitzung der neuen Konferenz stattfindet..
Jeder Tag steht unter einem besonderen Thema:
Mittwoch: Im Wesentlichen Einheit
Donnerstag: Ein Lob der Vielfalt
Freitag: Suchen und Finden
Samstag: Ängste überwinden
Sonntag: Ordinationsgottesdienst: Worte und Wege finden
Sonntag: Nachmittag der Gemeinschaft: "Traumhochzeit".
Hier soll die Vereinigung der beiden Konferenzen gefeiert werden.

Besondere Veranstaltungen während der Konferenz:
Dienstag, 14.30 Uhr Frauen laden ein
Mittwoch: 20.00 Uhr Eröffnungsgottesdienst in der Kilianskirche Heilbronn
Freitag: 20.00 Uhr Abend der Gemeinschaft
Samstag: 19.30 Uhr Konferenzjugendabend (Kulturhaus Leingarten)
Sonntag: 10.00 Uhr Ordinationsgottesdienst, Europahalle Karlsruhe
Sonntag: 10.00 Uhr Kinderkonferenz und Teeniekonferenz
Sonntag: 14.00 Uhr Konferenznachmittag: "Traumhochzeit'"
In Planung: "Gemeinsam zur Konferenz" unter diesem Stichwort soll ein Bus gemietet werden, der allen, die gerne an diesem Konferenzsonntag in die Europahalle nach Karlsruhe fahren wollen, die Möglichkeit bietet, bequem an Ort und Stelle zu kommen. Infos darüber werden rechtzeitig weitergegeben.
Winfried Bolay

Himmelfahrtsfestival

In dieesem Jahr ist eine tolle Gelegenheit am Himmelfahrtfestival teil zu nehmen. Es findet am Samstag 24.05.2003 in der Burgfriedenhalle in Neuhütten statt.(ausschlafen möglich) Die aktuelle Playliste der Bands liegt noch nicht vor. Mit dabei sind aber: Beatbetrieb; Capewalk; Paul Coleman Trio; und einige mehr. Karten gibt es noch nicht. Ich würde aber wieder nach Neuhütten fahren. Infos und Rückfragen über Michael Blödt.

Nachmittag der Begegnung
Am 25. Mai, 15 Uhr, lädt die Paulusgemeinde wieder ein zu einer Begegnung mit Menschen aus osteuropäischen Ländern.

Übersetzung der Bibel

Die Anfänge
Im Original sind die Texte der Bibel in Hebräisch (AT) und Griechisch (NT) geschrieben. Mit der Ausbreitung des Juden- und Christentums ergab sich schnell das Problem der Verständlichkeit der heiligen Schriften und damit die Notwendigkeit der Übersetzung in andere Sprachen. Schon im 3. Jh. v.Chr. entstand so eine griechische Version des AT, die Septuaginta. Im 4. Jh. n.Chr. wurde die Bibel ins Lateinische übersetzt, die offizielle Sprache des Römischen Reichs und bis heute Kirchensprache der röm.-kath. Kirche. Diese lateinische Übersetzung, die Vulgata, bildete die Grundlage für viele andere Übersetzungen.
Kulturschaffender Einfluss der Bibel
In vielen Sprachen musste erst eine schriftliche Sprachform geschaffen werden, um die Bibel ganz oder teilweise übersetzen zu können. Auch die deutsche Sprache wurde maßgeblich von einer Bibelübersetzung geprägt, und zwar der von Martin Luther. Die Buchdruckkunst ermöglichte außerdem, dass die Bibel zu einem erschwinglichen Preis jedem zugänglich wurde. Bis dahin gab es nur wenige, sehr kostbare Bibeln in den Kirchen.
Geläufige Übersetzungen
Bis heute ist die (inzwischen überarbeitete) Luther-Übersetzung weit verbreitet. Eng am Urtext orientiert ist die "Elberfelder Bibel". Neuere Übersetzungen wie "Hoffnung für alle" oder die "Gute Nachricht Bibel" versuchen, die Bibel in zeitgemäßer Sprache wiederzugeben. So gibt es für jede/n die passende Bibel. Am Büchertisch Ihrer Gemeinde oder in christlichen Buchhandlungen (z.B. im Buchcafe in Hersbruck) wird man Sie gerne beraten, welche Bibelübersetzung Ihren Bedürf-nissen entspricht.
Die Übersetzungsarbeit geht weiter
In mehr als 2300 Sprachen und Dialekte wurden Teile der Bibel schon übersetzt. Doch weltweit gibt es ca. 6500 Sprachen und Dia-lekte. Um das Evangelium von Jesus Christus in alle Welt zu verbreiten, bedarf es also noch viel Arbeit. Anette Obergfell


Besuch in Jugoslawien

Vom 29.8. bis 7.9. geht der Jugendkreis auf große Fahrt Richtung Pivnice (Jugoslawien). Neben dem Wiedersehen mit Familie Hrcan freuen wir uns auf die Begegnung mit vielen, die wir vor einem Jahr bei der Gemeindefahrt nach Kisac kennen gelernt haben. Ausflüge und gemeinsame Aktionen (vom Gottesdienst bis zum Spieleabend) werden uns außerdem Land und Leute näher bringen. Die Planungen und Vorbereitungen für diese Reise sind noch in vollem Gange. Wer sich uns gern an-schließen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Weitere Infos gibt es u.a. bei Pastorin Anette Obergfell.

 

last update: brf_0304.htm / 26.12.2005
content by: Ulrich F. Ziegler
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