Evangelisch-methodistische Kirche
Bezirk Nürnberg - Paulusgemeinde

Gemeindebrief online - 30.07.2002

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Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch.
1. Johannes 3,1

Kinder sind frei, wenn sie geliebt werden. Und Liebende sind frei, wenn sie einander vertrauen, wie Kinder ihren Eltern vertrauen. Sie erleben die Weite der Freiheit und die Wärme der Ge-borgenheit zugleich. In der Erfahrung der Liebe sind Menschen erlöst vom Druck und Kampf, sich selbst rechtfertigen und beweisen zu müssen. Sie sind aber zugleich in ihrer gegenseitigen Verantwortung fest zusammen gebunden. Kinder und Liebende sind losgebunden und festgebunden zugleich, ganz festgehalten, aber nicht erdrückt, ganz losgelassen, aber nicht fallengelassen. Bindung ist nur zu ertragen, wenn sie uns befreit. Und Freiheit ist nur auszuhalten, wenn sie uns Geborgenheit gibt. Das gilt auch für das Geheimnis der Liebe Gottes. Gott erweist seinen Menschen Liebe. Und wir "heißen" nicht nur Kinder Gottes, sondern - das ist ganz gewiss - wir "sind" es auch. Manche tun sich schwer mit einem Gott, der sich als Vater erweist. Sie haben vielleicht schlechte Erfahrungen mit ihrem eigenen Vater gemacht. Doch Gottes Liebe ist vielfältiger als menschliche Vaterliebe. Die Bibel spricht auch von göttlicher Mutterliebe (Jesaja 66,13). Und an Gottes Liebe muss sich alle menschliche Liebe messen lassen. Gott ist ein Vater, ganz so wie ein Vater sein soll - der seine Kinder liebt und das Beste für sie erreichen möchte Das hat auch Gott getan. Er liebt seine Menschen so sehr, dass er ihnen seinen einzigen Sohn gegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, gerettet werden (Joh 3,16). Es ist etwas Besonderes, ein Kind Gottes zu sein. Und es ist etwas Besonderes, als solches zu leben. Wenn wir in der jetzt beginnenden Urlaubszeit viele Tage mit der Familie verbringen, dann redet als Familie mal über Gottes Liebe. Wo wird sie erfahrbar? Und noch besser: Der Urlaub ist auch eine Chance, nicht nur, um über Gottes Liebe zu reden, sondern sie auch in der eigenen Familie weiterzugeben. Der Monatsspruch hilft uns, dieses wohlbekannte Geschenk neu zu entdecken. Und er hilft uns auch, die erfahrene Liebe an andere weiterzugeben. Das Verhalten von Vätern und Müttern gegenüber ihren Kindern ist für den Glauben der Kinder von unermesslicher Bedeutung. In diesem Sinne gute Urlaubserfahrungen,

Euer Markus Ebinger


AUS KIRCHE UND GEMEINDE

Finanzen, Spenden, Baumaßnahmen und Gesangbuch

Bisher gingen Spenden für das neue Gesangbuch nur zögerlich ein. In besonderen Gottesdiens-ten am 27.10. in der Paulusgemeinde und am 10.11. in Hersbruck führen wir das Gesangbuch offiziell bei uns ein. Gordon Bär, der im Gesangbuchausschuss mitwirkte, gestaltet diese Gottesdienste mit. Hier bitten wir auch um eine be-sondere Spende. Bei unseren Anwesen sind lau-fende Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten nötig. Für alle Spenden und für günstige Privatdarlehen (sprechen Sie darüber mit Pastor Ziegler) sind wir sehr dankbar. Danken möchte ich allen, die sich mit ihren Gaben bei unse-rem Gemeindeleben beteiligen und es dadurch ermöglichen.


EmK - Weltmission

Mit diesem Gemeindebrief bitten wir Sie um eine Spende für die Weltmission unserer Kirche. Über die aktuellen Aufgabenstellungen können Sie sich durch ausliegende Informationen in den Gemeinden oder im Internet unter www.emkweltmission.de orientieren.


Zur SJK

Mit einem Gottesdienst endete die diesjährige Konferenz. Für unseren Bezirk von Bedeutung war, dass Markus Ebinger zusammen mit sieben Kolleginnen und Kollegen ordiniert wurde. Toll war die große Gruppe Hersbrucker, die dazu nach Böblingen gefahren war. Ansonsten beschäftigten uns "Binnenthemen" sehr. Nächstes Jahr werden sich unsere Konferenz und die Südwestdeutsche zu einer neuen Süddeutschen Konferenz zusammenschließen. In Heilbronn werden wir 2003 zuerst getrennt tagen, um dann in Karlsruhe einen gemeinsamen Konferenzsonntag zu verbringen. Ein weiteres wesentliches Thema betraf das Amt der Superintendenten. Vermehrt sollen sie Hauptamtliche begleiten, ihren Dienst auswerten und gemeinsam mit Bezirken Ziele entwickeln. Durch die ganze Tagung hindurch zog sich das Thema Musik. Im Vorfeld des im Herbst er-scheinenden neuen Gesangbuches bereicherten unterschiedliche Musik und viele neue Lieder die Sitzungen und Gottesdienste.

Missionsabend

Es war schon eindrücklich, was uns Dr. Dietmar und Birgit Ziegler von ihrem Krankenhaus in Maua/Kenia berichteten. In einer angenehm ehrlichen Weise erzählten sie aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit: Projekte mit HIV-Infizierten und Aidskranken; Kinder, die oft schwer verbrannt sind (Die Sonntagschulen sammelten letztes Jahr dafür.), weil auf dem flachen Boden gekocht wird und nur zu oft das heiße Wasser umkippt; behinderte Kinder, die versteckt werden und keine Chancen haben, am Leben teilzunehmen. Mit großem Engagement setzen sich die Beiden hier ein. Es war ihnen abzuspüren, dass sie es aus tiefer Lebensüberzeugung heraus tun. Schön war, dass rund 50 Personen an diesem 16. Juli da waren. Und schön war auch, dass "Trödel und Tee" einen Betrag von 2.000 Euro überreichen konnte. Unsere guten Wünsche und Gebete begleiten Birgit und Dietmar Ziegler und ihre Kinder.

Uli Ziegler


Regionaler Jugendgottesdienst

"Traumzeit" - Unter diesem Motto stand der regionale Jugendgottesdienst am 13. Juli in der Paulusgemeinde. Ein buntes und abwechslungsreiches Pro-gramm erwartete die etwa 25 Jugendlichen, die sich an jenem Abend zum Träumen animieren ließen. Aufgemacht war das Ganze als Fernsehprogramm. So wurde das Thema "Träume" in einer family soap ebenso thematisiert wie in einer Talkrunde, einem Fitness-Training und dem Wort zum Sonntag. Und im Kochkurs wurden Rezepte vorgeführt, wie sich Träume verwirklichen lassen. Selbst die obligatorischen Mainzelmännchen (bzw. -weibchen) fehlten nicht. Fazit: Wer nicht dabei war, hat eindeutig etwas verpasst!


Gemeinde für und mit Jugendlichen!?

Die Bezirkskonferenz hatte dieses Gespräch mit Jugendlichen angeregt, und am 3.6. fanden einige Erwachsene und viele Jugendliche (insgesamt ca. 25 Personen) zusammen. Nach einem lockeren und nahr-haften Einstieg widmeten wir uns unter der Moderation von Birgit Hammer-Ungermann dem Gespräch und dem Austausch über unsere Vorstellungen von Gemeinde. In einem ersten Schritt durfte geträumt werden. Mit der Fragestellung "Wie muss Gemeinde aussehen, damit ich mich wohl fühle?" teilten wir uns in vier Kleingruppen und hielten auf großen Blättern unsere Wünsche und Ideen fest. Fol-gendes Ergebnis zeigte sich: Es soll mehr generationsüber-greifende Angebote und Aktionen geben (Freizeitbeschäftigung, Freizeiten, Möglichkeiten zum Austausch zwischen Jung und Alt), Predigten sollen verständlich sein (einfach, anschaulich, lebendig, interaktiv, visualisiert, mit Zwischenrufen, mit Möglichkeit zum Nachfragen), Gottesdienste sollen attraktiv sein (Möglichkeit zum Mitgestalten, regelmäßige Abendgottes-dienste, "Jugend"-Gottesdienst für Jung und Alt), in Paulus soll ein JAT-Einsatz (JugendAktionsTage) stattfinden, die (überregionale) Jugendarbeit soll ausgebaut werden, Musik: mehr, neu/modern, abwechslungsreich (moderne und alte Lieder, Posaunenchor, Orgel, Gitarre), Jugendchor, Band, es soll mehr Verständnis und Toleranz auf beiden Seiten geben. Inzwischen hat sich der Gemeindevorstand der Paulusgemeinde damit beschäftigt. Zwei Ergebnisse liegen schon mal vor. Zum einen laden wir im Januar (voraussichtlich am 18.01.) zu einer "Gemeindewerkstatt" ein, bei der Ideen entwickelt und konkretisiert werden sollen / können. Zum anderen versuchen wir, Jugendaktionstage in Eigenregie durchzuführen (bei unserem Jugendwerk besteht zur Zeit eine Warteliste von drei Jahren!!). Dazu findet noch vor den Sommerferien ein erstes Gespräch statt. Wir sind gespannt, was sich daraus entwickeln wird und danken allen für ihr Engagement.

Anette Oberfell und Uli Ziegler



WIR BLICKEN NACH VORNE

Radio - AREF

Am 11.08. und 15.09. gestaltet unser Paulus-AREF-Team die Sendungen.
Sie sind zu empfangen in der Zeit von 10-12 Uhr auf UKW 92,9.


Urlaub und Abwesenheit

06.-15.08.: Markus Ebinger in Kisac/Pivnice (Jugoslawien)
19.08.-08.09.: Urlaub Ulrich Ziegler
26.08.-15.09.: Urlaub Markus Ebinger
10.-19.09.: Leitung Fortbildungskurs in Stuttgart (Ulrich Ziegler)
24.-27.09.: Seminar für weitere Pastor/inn/en (Anette Obergfell)
11.-13.10.: Kinderfreizeit (Markus Ebinger) Laien in der Verkündigung, Seminar in Stuttgart (Ulrich Ziegler)
14.-17.10.: Distriktsversammlung der Hauptamtlichen
Im Falle der Abwesenheit vertreten wir uns gegenseitig.

Gottesdienste zum Schulanfang

Aus der Paulusgemeinde werden Rebekka Unglaub und Sebastian Siegel nun in die Schule kommen.
Am Sonntag, den 15.09., bitten wir für sie und diejenigen, für die ebenfalls ein neuer Lebensabschnitt beginnt (Kindergarten, Ausbildung, Studium, ...) besonders um Gottes Segen.
In Hersbruck beginnt für Mia Bauriedel, Michael Müller und Katharina Weber das Schülerleben.
Hier wird am 15. oder 22.09. ein Gottesdienst zum Schulanfang sein.

Besondere Termine in Hersbruck

4. August, 16.00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst zum Altstadtfest in Hersbruck
21. September: Ausflug des Seniorentreff nach Weißenburg
22. September: Gemeindemittagessen
11.-13. Oktober: Kinder- und Jungscharfreizeit in Hartenstein

Fränkische Glaubenskonferenz

Die diesjährige Fränkische Glaubenskonferenz findet vom 12.-13.10.2002 in einem Zelt auf dem Volksfestplatz in Nürnberg statt.
Redner ist Dr. Theo Lehmann.
Folgende Veranstaltungen stehen auf dem Programm:
Samstag, 12.10., 19.30 Uhr: Gebetsabend: "...denn Gott will gebeten sein!"
Sonntag, 13. 10., 10 Uhr: Gottesdienst: "Worte des Lebens"
Gleichzeitig ist die Kinderkonferenz im Extra Zelt mit dem Thema: "Mit Paulus unterwegs"
14 Uhr: Konferenzversammlung: "Worte der Kraft"

"Gott will alle" - Evangelisation mit Dr. Theo Lehmann

Im Anschluss an die Fränkische Glaubenskonferenz findet ebenfalls im Zelt auf dem Volksfestplatz eine Evangelisationswoche der Evangelischen Allianz Nürnberg statt.
Vom 14.-19. Oktober 2002 gibt es jeweils um 20 Uhr Vorträge über sehr interessante Themen:
14.10.: Ein Verrückter sucht Familie
15.10.: Eine Frau fängt Feuer
16.10.: Ein Gott gegen 3000 Götter
17.10.: Eine Schlange auf der Stange
18.10.: Ein Mann mag Moneten
19.10.: Ein letzter Versuch
Für die Evangelisation suchen wir noch viele, die mitarbeiten, besonders in den Bereichen Seelsorge, Organisation, Bewirtung und Zeltwache.
Nähere Informationen und Programme liegen auf. Bitte wenden Sie sich dazu an Pastor Ziegler.

Freizeit 2003

Lange ist es noch hin, scheinbar. Aber zum Vormerken schon mal wichtig! Vom 16.-23. April 2003 findet die nächste Gemeindefreizeit der Paulusgemeinde statt. Wenn Sie sich den Termin in den Kalender eintragen, werden Sie vielleicht kurz stutzen. Genau. Die Freizeit wird nächstes Jahr über Karfreitag und Ostern gehen. Das bietet uns die Möglichkeit, eine wichtige Festzeit des Jahres gemeinsam zu gestalten und zu erleben. Ach ja, dazu werden wir in Kastel Windsor, Rettenbach (in der Nähe von Regensburg) sein. In der Freizeit- und Erholungsstätte haben wir ein Haus für uns.
Interesse? - Die Anmeldungen liegen schon aus. Also schon mal vormerken!

European Methodist Festival 2003 G e t i n t o u c h

Vom 30. Juli bis 03. August 2003 findet ein Festival zum 300. Geburtstag von John Wesley in Potsdam/Berlin, Halbinsel Hermannswerder, statt. Eingeladen sind alle: Familien, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Großerltern, Singles, ältere Menschen - aus ganz Europa! Veranstalter ist der Europäische Rat Methodistischer Kirchen. Programmablauf und ausführliche Informationen über Kosten, Unterkunft usw. sowie Anmeldeformulare gibt es ab Mitte Oktober 2002.

 

last update: brf_0207.htm / 26.12.2005
content by: Ulrich F. Ziegler
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