Evangelisch-methodistische Kirche
Bezirk Nürnberg - Paulusgemeinde

Gemeindebrief online - 20.06.2002

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Gott spricht: " Das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach."

Amos 5,24

Frisches, kühles Wasser tut gut. Besonders dann, wenn es warm draußen ist, die Kehle trocken, der Körper erhitzt. Dann ist Wasser wahrlich erquickend. Wir haben es da ja noch recht einfach. Wasserhahn oder Dusche auf, und schon läuft es. In einem Land wie Israel, in dessen Norden der Prophet Amos lebte, sieht es nochmals anders aus. Wasser ist knapp. Wo es nicht vorkommt, herrscht die lebensfeindliche Wüste. Nur alle paar Jahre fällt Regen, und dann kann etwas wachsen.
Lebensfeindlich, so der Prophet, ist es, wenn Recht und Gerechtigkeit fehlen. Überquellendes Leben ist mit ihnen zu finden. Recht und Gerechtigkeit erin-nern uns an Gesetze und Gerichte. Das ist für damals auch so. Aber es bedeutet noch viel mehr. Gerechtigkeit ist ein heilvoller Zustand. Eine Gabe Gottes. Sie breitet sich mit Gottes Schalom, seinem Frieden, aus. Sie merkt man dort, wo es lebensfreundlich zugeht. Ein schönes Wort: "lebensfreund-lich". Ohne die Gerechtigkeit wird das Leben zur Wüste, bedrohlich, lebensfeindlich. Es erstarrt. Es geht ein.
Gerechtigkeit Gottes blitzt da auf, wo etwas heil wird, wo Menschen zusammenleben können, wo ihr Verhältnis zueinander und zu Gott zurecht kommt.
Und strömen soll die Gerechtig-keit, nicht nur ein bisschen tröpfeln. Denn Gott gibt reichlich, so dass wir Menschen wirklich leben und wie eine Pflanze aufblühen können, weil Gott uns die Grundlagen zum Leben gibt.
Nicht von ungefähr bekennt das Neue Testament: In Jesus Christus zeigt sich Gottes Gerechtigkeit. In ihm werden wir heil, ganz persönlich, aber auch eine ganze Gesellschaft. In Jesus Christus ist die Lebensfreundlichkeit Gottes erschienen. In ihm können wir neu miteinander leben, aus der Fülle.
Diese erfrischende Erfahrung wünsche ich Ihnen - und Ihren Beitrag dazu.
Uli Ziegler


AUS KIRCHE UND GEMEINDE

Süddeutsche Jährliche Konferenz

Von 12.-16. Juni wird die dies-jährige Konferenz tagen. Die Konferenzsitzungen finden in Gerlingen (bei Stuttgart), der abschließende Konferenzsonntag in Böblingen statt.
Wesentlich wird auf dieser Tagung die Vereinigung mit der Südwestdeutschen Konferenz in die Wege geleitet werden. Es stehen also weitreichende Ver-änderungen an! Eine wichtige persönliche Veränderung wird es für Markus Ebinger geben (wenn, wie ich sicher annehme, die Konferenz zustimmt): Am Konferenzsonntag wird er ordiniert und schon vorher in die Gemeinschaft der Hauptamtlichen aufgenommen werden. Es ist schön, dass dazu eine respektable Gruppe der Hersbrucker Gemeinde hinfährt.
Ich bitte Sie alle, Markus Ebin-ger bei dem für ihn bedeutsamen Ereignis im Gebet zu begleiten.
Uli Ziegler


Bauopfer und Spenden

Diesem Gemeindebrief liegt ein Spendenkuvert bei. Es ist gedacht für das "Bauopfer". Daraus wird die laufende Tilgung und Zinszahlung für das Ge-meindezentrum in Hersbruck, sowie aktuell anstehende Dinge wie die umfangreiche Kanalsanierung in der Paulusgemeinde bezahlt.
Wie schon des öfteren angekündigt, erhält unsere Kirche im Oktober neue Gesangbücher. Darauf bin ich sehr gespannt!
Als Gemeinden haben wir schon die neuen Gesangbücher bestellt und bezahlt. Vorab gilt ein besonders günstiger Preis.
Wir bitten Sie nun, uns durch Ihre Spende zu unterstützen. Bei einer Überweisung auf das Gemeindekonto können Sie einfach das Stichwort "Gesangbuch" eintragen.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Uli Ziegler


Aggression darf sein ?!

In einem Tagesseminar für Mit-arbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit ging es am Sams-tag, den 20. April, in der Zionskirche um den Umgang mit Aggressionen und Gewalt bei unseren Kindern und Jugendlichen.
Der Referent Karl-Heinz Bittl erklärte uns an vielen Beispielen, dass Aggression der Kontakt-aufnahme dient und ohne sie wir keine Beziehung gestalten kön-nen. Schwierig wird es, wenn dem Kind vermittelt wird, dass über Schädigung des Gegenübers ein Kontakt gelingen kann. So kann es dazu kommen, dass Kinder zunehmend über Gewalt Kontakt und Anerkennung suchen. Die Frage, wie vermittle ich dem Kind oder Jugendlichen, dass Beziehung auch ohne Gewalt möglich ist, beschäftigte uns in allen Pro-grammpunkten. In Rollenspielen, Simulationsübungen und anderen spielerischen Methoden für die Jugendarbeit, die zum Einsatz kamen, übten vier Mitarbeiter der Paulusgemeinde mit vielen anderen Interessierten, wie wir Gewalt konstruktiv abwenden können.
Ich bin dankbar für diesen Tag der Begegnung und wünsche mir, dass ähnliche Seminare fol-gen.
Ingrid Rohlederer

Jubiläum in Pommelsbrunn

Vor 75 Jahren erbauten Christian Meyer und seine Gemeinde in Pommelsbrunn ein kleines Gotteshaus. Dieses Ereignis nahm die Gemeinde nun zum Anlass, ein Fest zu feiern. Geladen waren viele Gäste, die in Pommelsbrunn groß geworden waren, oder die dort als Pastoren gearbeitet hatten.
Zum Jubiläumsnachmittag am 27. April kamen rund 60 Leute, darunter auch Nachbarn und die Vertreter der Ökumene. Die musikalische Umrahmung durch Gordon Bär (Orgel) und Anna-Maria Pfindel (Flöte) schuf einen festlichen Rahmen.
Markus Ebinger sprach von der Liebe zu Gottes Haus und davon, wie Menschen seiner Ehre einen großen Platz in ihrem Leben einräumen. Grußworte des evangelischen und des katholischen Pfarrers waren Ausdruck der ökumenischen Zusammenarbeit.
Beim anschließenden Kaffeetrinken in den Gemeinderäumen in Hersbruck herrschte eine fröhliche Stimmung. Grußworte einiger angereister Pastoren zeigten auch, dass sich viele bis heute eine große Verbundenheit zur Gemeinde bewahrt haben.
Deutlich wurde auch, dass die Pommelsbrunner Gemeinde für den Hersbrucker Gemeindeaufbau unersetzlich wichtig ist. Und die Perspektive des Kapellener-bauers Christian Meyer findet seine Fortsetzung, sei es in Pommelsbrunn oder sei es in Hersbruck.
Am Sonntag hielt Pastor Paul Stein die Festpredigt über ein Psalmwort und sprach von Gottes Zuspruch, besonders auch in schweren Zeiten.
Die Pommelsbrunner Gemeinde erlebte die beiden Tage mit großer Dankbarkeit. Durch die Begegnungen wurde manches sichtbar, was die Gemeinde bis heute prägt.
Markus Ebinger


Cyberculture

Unter diesem Namen stand kürzlich ein Jugendkreisabend. Wir hatten Matthias Baumgärtner als Gast, der uns in die moderne Welt der Computer und in die Zukunft mit Hochleistungsrechnern und Robotermenschen einführte. Der ganze Abend stand unter der Frage: "Cyberculture, Gefahr oder Chance für Christen?"
David Frühling


BISTRO 2000

Am 26. April hauten wir bei un-serem letzten BISTRO kräftig auf den (Frühjahrs-) Putz. In "putziger" Atmosphäre waren über den Abend verteilt etwa 30 bis 40 Jugendliche zusammen gekommen, um bei kalten Getränken, Knabberzeug und Musik miteinander zu reden und zu spielen. Eine kurze Andacht und zwei Filme gehörten auch dazu, bis wir am nächsten Morgen nach einem gemütlichen Frühstück die Schlafsäcke zusammenpackten.
Die nächste Gelegenheit, Matratzen und Schlafsäcke im Bistro wieder auszubreiten, gibt es am 31. Juli. Ausnahmsweise mitten in der Woche sind alle Jugendlichen ab etwa 14 Jahren zum "BISTRO - open air" eingeladen. Unter dem Motto "summer in the city" feiern wir ab 19 Uhr mit grillen, spielen, lachen, Filme schauen,... in die beginnenden Schulferien hinein.


Himmelfahrtfestival

An Himmelfahrt fuhr eine Gruppe von ca. 20 Jugendlichen (Nürnberg-Paulus und Hersbruck zusammen) nach Neuhütten zum Himmelfahrtfestival, dem größten christlichen Rockfestival in Deutschland.
Es war sehr schön und durch die 13 verschiedenen Bands auch sehr abwechslungsreich. Man konnte jederzeit vom Zelt in die Halle und umgekehrt wechseln, oder sich mit einem Getränk an der Luft erfrischen.
Normal Generation?, Petra und Tait begeisterten die über 3.000 Zuschauer mit Bühnenshow und Gesang. Zwischen den Liedern gaben die Musiker ihre persönlichen Glaubenserfahrungen weiter. Es war ein wunderschönes Erlebnis und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Mareike Bloedt
u. Anne- Kathrin Ungermann






Reise nach Jugoslawien


Oder sollte ich besser sagen: ein Pfingstwunder heute?
Oder: Die Paulusgemeinde auf Konzerttournee? Oder: Bewegende Begegnungen?
Also, nur ganz schlicht: Reise nach Jugoslawien. Denn, was die 45 großen und kleinen Leute über Pfingsten in Kisac und Piv-nice erlebten, war das alles:
Ein Pfingstwunder, an dem der Gemeinschaft stiftende Geist Gottes Grenzen überwinden ließ, eine Konzertreise, bei der wir sieben Auftritte in drei Tagen hinlegten. Es gab eine Fülle von Begegnungen: in unserer Grup-pe untereinander, zwischen Gastgebern und uns, zwischen den fantastischen Köchinnen dort und unseren hungrigen Mägen und großen Augen. Es war eine wirkliche Glaubenserfahrung.
Die Bilder in diesem Gemeindebrief sollen einen kleinen Eindruck davon vermitteln. In Gottesdiensten in Paulus (am 26.05.) und Hersbruck (am 02.06.) haben wir davon erzählt. Ein Abend in Martha-Maria am 09.07. wird noch kommen.
Gott sei Dank für das alles! Und auch für Ihr Gebet!
Uli Ziegler



[Vor der Kirche in Kisac]



[Pfingstgottesdienst in der Gemeinde in Kisac]

























[ Der Chor aus Nürnberg-Paulus und Hersbruck, sowie die Instrumentalisten der Paulusgemeinde]
























[Mihal Hrcan und seine Gemeinde in Pivnice]

























[Abschied nach einer reich gesegneten Zeit von den Geschwistern in Kisac]





















WIR BLICKEN NACH VORNE

Radio - AREF

Am 17.06. gestaltet unser Paulus-AREF-Team die Sendung.
Sie ist zu empfangen in der Zeit von 10-12 Uhr auf UKW 92,9.


Freizeitheim Müncherlbach

Am 21. Juni verteilen wir die schon vorliegenden Buchungsanfragen für das Jahr 2003. Bitte geben Sie Ihre Terminwünsche rechtzeitig bei Pastor Ziegler ab.

MM-Abend

Am 24. Juni um 19.30 Uhr wird der ehemalige Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Bernhard Jagoda, in Martha-Maria über folgendes Thema referieren:
"Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft"
Herzliche Einladung!

Wanderung der Jungsenioren

Die nächste Wanderung der Jungsenioren wird am 27. Juni stattfinden. Es geht in die Frän-kische Schweiz. Eingeladen sind alle, die gerne wandern, also nicht nur Senioren. Treffpunkt: 8.45 Uhr Hauptbahnhof Nbg (Mittelhalle). Nähere Informationen liegen rechtzeitig aus.
Georg Bär und Günter Illing

Regionaler Jugendgottesdienst

Das Thema steht noch nicht fest, aber fest steht, dass am 13. Juli um 19.00 Uhr im Bistro der Paulusgemeinde wieder ein regionaler Jugendgottesdienst stattfinden wird. Dazu laden wir ganz herzlich ein.

Missionsabend in der Paulusgemeinde

Am Dienstag, 16. Juli, haben wir ab 19.30 Uhr das Ehepaar Birgit und Dr. Dietmar Ziegler zu Gast. Beide arbeiten in einem Krankenhaus in Maua, Kenia. Sie werden aus ihrer Arbeit, dem Land und unserer Kirche berichten. Die Kinder der Sonntagsschule sammelten letztes Jahr für das Krankenhaus in Maua und insbesondere für brandverletzte Kinder.
Wir können auf diesen Abend gespannt sein!.

Kirchlicher Unterricht in der Paulusgemeinde

Vom 19.-21. Juli wird ein neues Unterrichtswochenende stattfinden. Dazu erwarten wir die "Neuen", in der Regel Kinder, die zwölf Jahre alt sind.
Wer noch für sein Kind Interes-se am Kirchlichen Unterricht hat, wende sich an Pastor Ziegler.
Beginnen wird das KU-Wochenende am Freitag, 19. 07., um 19 Uhr mit einem Elternabend, bei dem wir alle für den Unterricht relevanten Fra-gen ansprechen. Am Sonntag, 21.07., werden die "Neuen" der Gemeinde vorgestellt und erhalten eine Bibel. Zu diesem Anlass werden wir miteinander das Abendmahl feiern.

Sommerfest in Müncherlbach

Am 28. Juli ist es wieder soweit: Das Sommerfest in Müncherlbach steigt. Die Gemeinden aus Zion, Hersbruck und Paulus treffen sich um 10.45 Uhr zum Got-tesdienst. Anschließend gibt es Mittagessen, viel Zeit für Gespräche, Spiele für die Kinder, Fußball für die Größeren und und und...
Nähere Informationen folgen rechtzeitig.

"Gott will alle"

Unter diesem Titel wird vom 14.-19.10. eine Evangelisation der Evangelisch Allianz Nürnberg auf dem Volksfestplatz stattfinden. Hauptredner ist Dr. Theo Lehmann. Für die Evangelisation liegen erste Informationen auf verbunden mit der herzlichen Bitte, für diese Veranstaltung zu beten.

 

last update: brf_0206.htm / 26.12.2005
content by: Ulrich F. Ziegler
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