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Gott spricht: " Das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit
wie ein nie versiegender Bach."
Amos
5,24
Frisches, kühles Wasser tut gut. Besonders dann, wenn es warm draußen
ist, die Kehle trocken, der Körper erhitzt. Dann ist Wasser wahrlich
erquickend. Wir haben es da ja noch recht einfach. Wasserhahn oder Dusche
auf, und schon läuft es. In einem Land wie Israel, in dessen Norden
der Prophet Amos lebte, sieht es nochmals anders aus. Wasser ist knapp.
Wo es nicht vorkommt, herrscht die lebensfeindliche Wüste. Nur alle
paar Jahre fällt Regen, und dann kann etwas wachsen.
Lebensfeindlich, so der Prophet, ist es, wenn Recht und Gerechtigkeit
fehlen. Überquellendes Leben ist mit ihnen zu finden. Recht und Gerechtigkeit
erin-nern uns an Gesetze und Gerichte. Das ist für damals auch so.
Aber es bedeutet noch viel mehr. Gerechtigkeit ist ein heilvoller Zustand.
Eine Gabe Gottes. Sie breitet sich mit Gottes Schalom, seinem Frieden,
aus. Sie merkt man dort, wo es lebensfreundlich zugeht. Ein schönes
Wort: "lebensfreund-lich". Ohne die Gerechtigkeit wird das Leben
zur Wüste, bedrohlich, lebensfeindlich. Es erstarrt. Es geht ein.
Gerechtigkeit Gottes blitzt da auf, wo etwas heil wird, wo Menschen zusammenleben
können, wo ihr Verhältnis zueinander und zu Gott zurecht kommt.
Und strömen soll die Gerechtig-keit, nicht nur ein bisschen tröpfeln.
Denn Gott gibt reichlich, so dass wir Menschen wirklich leben und wie
eine Pflanze aufblühen können, weil Gott uns die Grundlagen
zum Leben gibt.
Nicht von ungefähr bekennt das Neue Testament: In Jesus Christus
zeigt sich Gottes Gerechtigkeit. In ihm werden wir heil, ganz persönlich,
aber auch eine ganze Gesellschaft. In Jesus Christus ist die Lebensfreundlichkeit
Gottes erschienen. In ihm können wir neu miteinander leben, aus der
Fülle.
Diese erfrischende Erfahrung wünsche ich Ihnen - und Ihren Beitrag
dazu.
Uli Ziegler
AUS KIRCHE UND GEMEINDE
Süddeutsche
Jährliche Konferenz
Von
12.-16. Juni wird die dies-jährige Konferenz tagen. Die Konferenzsitzungen
finden in Gerlingen (bei Stuttgart), der abschließende Konferenzsonntag
in Böblingen statt.
Wesentlich wird auf dieser Tagung die Vereinigung mit der Südwestdeutschen
Konferenz in die Wege geleitet werden. Es stehen also weitreichende Ver-änderungen
an! Eine wichtige persönliche Veränderung wird es für Markus
Ebinger geben (wenn, wie ich sicher annehme, die Konferenz zustimmt):
Am Konferenzsonntag wird er ordiniert und schon vorher in die Gemeinschaft
der Hauptamtlichen aufgenommen werden. Es ist schön, dass dazu eine
respektable Gruppe der Hersbrucker Gemeinde hinfährt.
Ich bitte Sie alle, Markus Ebin-ger bei dem für ihn bedeutsamen Ereignis
im Gebet zu begleiten.
Uli Ziegler
Bauopfer und Spenden
Diesem
Gemeindebrief liegt ein Spendenkuvert bei. Es ist gedacht für das
"Bauopfer". Daraus wird die laufende Tilgung und Zinszahlung
für das Ge-meindezentrum in Hersbruck, sowie aktuell anstehende Dinge
wie die umfangreiche Kanalsanierung in der Paulusgemeinde bezahlt.
Wie schon des öfteren angekündigt, erhält unsere Kirche
im Oktober neue Gesangbücher. Darauf bin ich sehr gespannt!
Als Gemeinden haben wir schon die neuen Gesangbücher bestellt und
bezahlt. Vorab gilt ein besonders günstiger Preis.
Wir bitten Sie nun, uns durch Ihre Spende zu unterstützen. Bei einer
Überweisung auf das Gemeindekonto können Sie einfach das Stichwort
"Gesangbuch" eintragen.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Uli Ziegler
Aggression
darf sein ?!
In
einem Tagesseminar für Mit-arbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit
ging es am Sams-tag, den 20. April, in der Zionskirche um den Umgang mit
Aggressionen und Gewalt bei unseren Kindern und Jugendlichen.
Der Referent Karl-Heinz Bittl erklärte uns an vielen Beispielen,
dass Aggression der Kontakt-aufnahme dient und ohne sie wir keine Beziehung
gestalten kön-nen. Schwierig wird es, wenn dem Kind vermittelt wird,
dass über Schädigung des Gegenübers ein Kontakt gelingen
kann. So kann es dazu kommen, dass Kinder zunehmend über Gewalt Kontakt
und Anerkennung suchen. Die Frage, wie vermittle ich dem Kind oder Jugendlichen,
dass Beziehung auch ohne Gewalt möglich ist, beschäftigte uns
in allen Pro-grammpunkten. In Rollenspielen, Simulationsübungen und
anderen spielerischen Methoden für die Jugendarbeit, die zum Einsatz
kamen, übten vier Mitarbeiter der Paulusgemeinde mit vielen anderen
Interessierten, wie wir Gewalt konstruktiv abwenden können.
Ich bin dankbar für diesen Tag der Begegnung und wünsche mir,
dass ähnliche Seminare fol-gen.
Ingrid Rohlederer
Jubiläum
in Pommelsbrunn
Vor 75 Jahren
erbauten Christian Meyer und seine Gemeinde in Pommelsbrunn ein kleines
Gotteshaus. Dieses Ereignis nahm die Gemeinde nun zum Anlass, ein Fest
zu feiern. Geladen waren viele Gäste, die in Pommelsbrunn groß
geworden waren, oder die dort als Pastoren gearbeitet hatten.
Zum Jubiläumsnachmittag am 27. April kamen rund 60 Leute, darunter
auch Nachbarn und die Vertreter der Ökumene. Die musikalische Umrahmung
durch Gordon Bär (Orgel) und Anna-Maria Pfindel (Flöte) schuf
einen festlichen Rahmen.
Markus Ebinger sprach von der Liebe zu Gottes Haus und davon, wie Menschen
seiner Ehre einen großen Platz in ihrem Leben einräumen. Grußworte
des evangelischen und des katholischen Pfarrers waren Ausdruck der ökumenischen
Zusammenarbeit.
Beim anschließenden Kaffeetrinken in den Gemeinderäumen in
Hersbruck herrschte eine fröhliche Stimmung. Grußworte einiger
angereister Pastoren zeigten auch, dass sich viele bis heute eine große
Verbundenheit zur Gemeinde bewahrt haben.
Deutlich wurde auch, dass die Pommelsbrunner Gemeinde für den Hersbrucker
Gemeindeaufbau unersetzlich wichtig ist. Und die Perspektive des Kapellener-bauers
Christian Meyer findet seine Fortsetzung, sei es in Pommelsbrunn oder
sei es in Hersbruck.
Am Sonntag hielt Pastor Paul Stein die Festpredigt über ein Psalmwort
und sprach von Gottes Zuspruch, besonders auch in schweren Zeiten.
Die Pommelsbrunner Gemeinde erlebte die beiden Tage mit großer Dankbarkeit.
Durch die Begegnungen wurde manches sichtbar, was die Gemeinde bis heute
prägt.
Markus Ebinger
Cyberculture
Unter diesem Namen stand kürzlich ein Jugendkreisabend. Wir hatten
Matthias Baumgärtner als Gast, der uns in die moderne Welt der Computer
und in die Zukunft mit Hochleistungsrechnern und Robotermenschen einführte.
Der ganze Abend stand unter der Frage: "Cyberculture, Gefahr oder
Chance für Christen?"
David Frühling
BISTRO 2000
Am 26. April hauten wir bei un-serem letzten BISTRO kräftig auf den
(Frühjahrs-) Putz. In "putziger" Atmosphäre waren
über den Abend verteilt etwa 30 bis 40 Jugendliche zusammen gekommen,
um bei kalten Getränken, Knabberzeug und Musik miteinander zu reden
und zu spielen. Eine kurze Andacht und zwei Filme gehörten auch dazu,
bis wir am nächsten Morgen nach einem gemütlichen Frühstück
die Schlafsäcke zusammenpackten.
Die nächste Gelegenheit, Matratzen und Schlafsäcke im Bistro
wieder auszubreiten, gibt es am 31. Juli. Ausnahmsweise mitten in der
Woche sind alle Jugendlichen ab etwa 14 Jahren zum "BISTRO - open
air" eingeladen. Unter dem Motto "summer in the city" feiern
wir ab 19 Uhr mit grillen, spielen, lachen, Filme schauen,... in die beginnenden
Schulferien hinein.
Himmelfahrtfestival
An Himmelfahrt
fuhr eine Gruppe von ca. 20 Jugendlichen (Nürnberg-Paulus und Hersbruck
zusammen) nach Neuhütten zum Himmelfahrtfestival, dem größten
christlichen Rockfestival in Deutschland.
Es war sehr schön und durch die 13 verschiedenen Bands auch sehr abwechslungsreich.
Man konnte jederzeit vom Zelt in die Halle und umgekehrt wechseln, oder
sich mit einem Getränk an der Luft erfrischen.
Normal Generation?, Petra und Tait begeisterten die über 3.000 Zuschauer
mit Bühnenshow und Gesang. Zwischen den Liedern gaben die Musiker ihre
persönlichen Glaubenserfahrungen weiter. Es war ein wunderschönes
Erlebnis und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Mareike Bloedt
u. Anne- Kathrin Ungermann
Reise nach
Jugoslawien

Oder sollte ich besser sagen: ein Pfingstwunder heute?
Oder: Die Paulusgemeinde auf Konzerttournee? Oder: Bewegende Begegnungen?
Also, nur ganz schlicht: Reise nach Jugoslawien. Denn, was die 45 großen
und kleinen Leute über Pfingsten in Kisac und Piv-nice erlebten, war
das alles:
Ein Pfingstwunder, an dem der Gemeinschaft stiftende Geist Gottes Grenzen
überwinden ließ, eine Konzertreise, bei der wir sieben Auftritte
in drei Tagen hinlegten. Es gab eine Fülle von Begegnungen: in unserer
Grup-pe untereinander, zwischen Gastgebern und uns, zwischen den fantastischen
Köchinnen dort und unseren hungrigen Mägen und großen Augen.
Es war eine wirkliche Glaubenserfahrung.
Die Bilder in diesem Gemeindebrief sollen einen kleinen Eindruck davon vermitteln.
In Gottesdiensten in Paulus (am 26.05.) und Hersbruck (am 02.06.) haben
wir davon erzählt. Ein Abend in Martha-Maria am 09.07. wird noch kommen.
Gott sei Dank für das alles! Und auch für Ihr Gebet!
Uli Ziegler
[Vor der Kirche in Kisac]

[Pfingstgottesdienst in der Gemeinde in Kisac]

[ Der Chor aus Nürnberg-Paulus und Hersbruck, sowie die Instrumentalisten
der Paulusgemeinde]

[Mihal Hrcan und seine Gemeinde in Pivnice]

[Abschied nach einer reich gesegneten Zeit von den Geschwistern in Kisac]
WIR BLICKEN NACH VORNE
Radio
- AREF
Am 17.06. gestaltet unser Paulus-AREF-Team die Sendung.
Sie ist zu empfangen in der Zeit von 10-12 Uhr auf UKW 92,9.
Freizeitheim
Müncherlbach
Am 21. Juni verteilen wir die schon vorliegenden Buchungsanfragen für
das Jahr 2003. Bitte geben Sie Ihre Terminwünsche rechtzeitig bei
Pastor Ziegler ab.
MM-Abend
Am 24. Juni um 19.30 Uhr wird der ehemalige Präsident der Bundesanstalt
für Arbeit, Bernhard Jagoda, in Martha-Maria über folgendes
Thema referieren:
"Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft"
Herzliche Einladung!
Wanderung
der Jungsenioren
Die nächste
Wanderung der Jungsenioren wird am 27. Juni stattfinden. Es geht in die
Frän-kische Schweiz. Eingeladen sind alle, die gerne wandern, also
nicht nur Senioren. Treffpunkt: 8.45 Uhr Hauptbahnhof Nbg (Mittelhalle).
Nähere Informationen liegen rechtzeitig aus.
Georg Bär und Günter Illing
Regionaler
Jugendgottesdienst
Das Thema steht noch nicht fest, aber fest steht, dass am 13. Juli um
19.00 Uhr im Bistro der Paulusgemeinde wieder ein regionaler Jugendgottesdienst
stattfinden wird. Dazu laden wir ganz herzlich ein.
Missionsabend
in der Paulusgemeinde
Am Dienstag, 16. Juli, haben wir ab 19.30 Uhr das Ehepaar Birgit und Dr.
Dietmar Ziegler zu Gast. Beide arbeiten in einem Krankenhaus in Maua,
Kenia. Sie werden aus ihrer Arbeit, dem Land und unserer Kirche berichten.
Die Kinder der Sonntagsschule sammelten letztes Jahr für das Krankenhaus
in Maua und insbesondere für brandverletzte Kinder.
Wir können auf diesen Abend gespannt sein!.
Kirchlicher
Unterricht in der Paulusgemeinde
Vom
19.-21. Juli wird ein neues Unterrichtswochenende stattfinden. Dazu erwarten
wir die "Neuen", in der Regel Kinder, die zwölf Jahre alt
sind.
Wer noch für sein Kind Interes-se am Kirchlichen Unterricht hat,
wende sich an Pastor Ziegler.
Beginnen wird das KU-Wochenende am Freitag, 19. 07., um 19 Uhr mit einem
Elternabend, bei dem wir alle für den Unterricht relevanten Fra-gen
ansprechen. Am Sonntag, 21.07., werden die "Neuen" der Gemeinde
vorgestellt und erhalten eine Bibel. Zu diesem Anlass werden wir miteinander
das Abendmahl feiern.
Sommerfest
in Müncherlbach
Am
28. Juli ist es wieder soweit: Das Sommerfest in Müncherlbach steigt.
Die Gemeinden aus Zion, Hersbruck und Paulus treffen sich um 10.45 Uhr
zum Got-tesdienst. Anschließend gibt es Mittagessen, viel Zeit für
Gespräche, Spiele für die Kinder, Fußball für die
Größeren und und und...
Nähere Informationen folgen rechtzeitig.
"Gott
will alle"
Unter diesem Titel wird vom 14.-19.10. eine Evangelisation der Evangelisch
Allianz Nürnberg auf dem Volksfestplatz stattfinden. Hauptredner
ist Dr. Theo Lehmann. Für die Evangelisation liegen erste Informationen
auf verbunden mit der herzlichen Bitte, für diese Veranstaltung zu
beten.
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