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"Ja,
Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen."
Jesaja
12,2
Liebe Leserin, lieber
Leser!
bald
ist es wieder so weit. Die Adventssonntage ziehen vorbei. Weihnachten
steht vor der Tür: das Fest des kleinen Kindes, in dem Gott uns nahe
kommt - zu unserer Rettung. Dann die ruhigen Tage kurz vor dem neuen Jahr.
Dann ist es wieder so weit: Jahreswechsel. Ein Jahr vergangen. Über
dem neu-en steht der Bibelvers aus dem Propheten Jesaja als Jahreslosung.
Ein Bekenntnis, eine feste Absicht, ein großer Entschluss. Und noch
mehr: Dass Gott meine Rettung ist, gründet auf Erfahrung. Da muss
was passiert sein.
Bei Jesaja ist das Zukunftsmusik. Beim Messias und in seinem Friedensreich
können das Menschen (erst) sagen.
"Uns ist ein Kind geboren," werden wir bald singen. Ein Kind,
das Rettung bringt. Ein Kind, in dem Frieden entsteht, mitten in unserem
ganz persönlichen Leben, mitten in unserer friedlosen Welt.
Ein Kind - ausgerechnet. Was bringt schon ein Kind zuwege? Was kann schon
ein Kind ausrich-ten, wenn wir Erwachsene nicht so recht wissen, wie es
zum Frieden kommt? Mit Gewalt! Mit Gesprächen und Verhandlungen?
Und - wer will denn schon Friede? Mit denen? Da ist kein Friede zu ma-chen!?
Gott, der sich in diesem kleinen Kind von Weihnachten zeigt, will retten
und Frieden stiften. Es kommt wohl darauf an, sich auf diesen Gott einzulassen.
"Ihm will ich vertrauen." Mit ihm will ich ei-nen Weg gehen.
Vielleicht so einen wie die Hirten, die in ihrem armseligen Alltag beschenkt
wurden. Oder einen wie die Magier, die Großes ahnten und nachschauen
kamen. Oder einen wie schon unzählige Menschen vor uns. Sie fassten
Vertrauen. Sie glaubten Gott, der so nahe zu uns kommt. Und sie vertrauten
seiner Friedensbotschaft.
Das könnte doch was für Sie sein! Dass Sie sich neu einlassen
auf Jesus, das Kind von Weihnachten, dass Sie Vertrauen fassen und nicht
verzagen und keine Angst haben. Auf diesen Wegen kann die neue Jahreslosung
eine gute Begleiterin werden.
Uli Ziegler
AUS KIRCHE UND GEMEINDE
Gliederaufnahme
in der Paulusgemeinde
Am
04.11. wurden in einem festli-chen Gottesdienst Robert Kerth, Judith und
Robert Kraus und Madeleine Weishaupt als Glieder unserer Kirche aufgenommen.
Die Feier des Abendmahls machte uns das Verbindende untereinander und
mit Jesus Christus bewusst und deutlich. Eindrücklich war die Erzählung
des je eigenen Lebens- und Glaubensweges der Vier.
Als Paulusgemeinde freuen wir uns sehr und danken Gott dafür. Die
nächste Gliederaufnahme wird voraussichtlich im Frühjahr sein.
Interessierte Menschen können sich an Pastorin Anette Obergfell oder
Pastor Ulrich Ziegler wenden.
Unsere Häuser und das Bauen
Es
vergeht kein Jahr, in dem nicht irgendwo repariert und modernisiert werden
muss.
In jüngster Zeit ließen wir eine Wohnung in der Humboldtstraße
renovieren. In den nächsten Jahren werden nach und nach alle Wohnungen
drankommen. Zum Teil stammt die Ausstattung des Hauses noch aus der Bauzeit
in den 50er Jahren. Wir müssen also was tun. Pro Woh-nung entstehen
Kosten von ca. 30.000 DM.
Die Wohnung der weiteren Pastorin in Nürnberg wurde renoviert.
Viel geschah in Eigenleistung. Dafür herzlichen Dank!
Als nächste größere Geschichte steht die von der Stadt
verlangte Kanalinspektion an. Wir gehen da-von aus, dass wir danach die
Kanalanschlüsse sanieren müssen und rechnen mit Kosten in Höhe
von 25.000 DM.
Gefragt sind immer wieder Kleinre-paraturen.
Wer hier mithelfen kann, erspart uns manchen Handwerker!
Wohlfahrtsmarken
Ab
sofort gibt es sie wieder, die Wohlfahrts- und Weihnachtsbrief-marken.
Mit dem Kauf dieser Marken unterstützen Sie unsere Ge-meinde in Hersbruck.
Bitte melden Sie sich bei Ingrid Rohlederer oder Ruth Bär.
Jungsenioren-Wandertag
Die
Bahnhofsuhr zeigt 8.50 Uhr, frohgestimmt und erwartungsvoll startet eine
kleine Gruppe "Jungse-nioren" in ein neues Wanderaben-teuer.
Unser Ziel war der Hohen-stein. Es war ein angenehmes Wan-derwetter, nicht
zu heiß und nicht zu kalt und ab und zu ein kleiner Schauer als
Erfrischung.
Zu Mittag gab es wunderbare Rösti und auch was anderes. Das Einzige,
das wir vermissten, war die schöne Aussicht auf die herbstbunten
Höhen der Fränkischen Schweiz.
Herr Bär aus Hersbruck hat uns gut geführt, wir fanden richtig
zum Bahnhof in Schnaittach. Bei der An-kunft in Nürnberg vergoldete
die Abendsonne freundlich die Dächer unserer Heimatstadt! Schön
war's!
Die nächste Wanderung findet am 03.01.2002 statt.
Gudrun Engelhardt
Regionaler
Jugend - GoDi (Gottesdienst) " Leben mit Gott-was bringt`s ? "
Am Abend des
20.10. drehte ich wieder einmal meine einsamen Run-den durch die Nürnberger
Südstadt. Als ich meinen Weg durch die Gugelstraße fortsetzte,
stutzte ich plötzlich. Etwas war anders als sonst. Ich ließ
meinen Blick durch die nähere Umgebung schweifen und entdeckte doch
tatsächlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen
Jungen, der auf der Telefonzelle saß. Klarer Fall von Jugendlichen,
die in ihrer Freizeit nichts Besseres zu tun haben - dachte ich. Aber
merkwürdigerweise wurde er von den um ihn Herumstehenden Zachäus
genannt. Zudem machte einer von ihnen Bilder mit einer Digitalkamera.
Sollte das etwa ein neuer Werbespot dieses Telefonanbieters sein ? Kombiniere
: Sehr unwahr-scheinlich ! Um meinen Verdacht zu bestätigen, musste
ich weitere Nachforschungen anstellen. Diese ergaben, dass es sich bei
der verdächtigen Aktion um eine Arbeitsgruppe eines Jugend - GoDis
handelte, die die biblische (Zachäus) - Geschichte nachgestellt hat.
Durch Zeugenaussagen erfuhr ich außerdem, dass sich nach einem "Wer-bin-ich-Spiel"
( Lösungswort: Zöllner) alle in solche Gruppen aufteilten. Es
gab Rollentheater, bei dem man sich in die Personen der Z-Geschichte hineinver-setzte,
Spiele mit Außenseiterrollen, zwei Gruppen, die Collagen erstellten,
eine Musik + Rap-Gruppe und die bereits erwähnte Telefonaktion.
Aufgrund jahrelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Zeugenbefragung und
geschulter Beobachtungsgabe meine ich sagen zu können, dass die aktive
Art und Weise, sich einem Bibeltext anzunähern, auf Begeisterung
stieß. So auch der abschließende Gedankenanstoß (von
Agent PE): So wie der Bildhauer und Künstler Michelangelo aus einem
fast schon zerschlagenem Marmorblock die eindrucksvolle Davidfigur schuf,
kann Gott mit uns unser Le-ben gestalten. Kombiniere: Das bringt`s !
Während ich beim anschließenden Bistro meinen Cocktail schlürfte,
beschloss ich heimlich, nächstes Mal von Anfang an dabei zu sein
- wenn ich nicht gerade wieder eine heiße Spur verfolgen sollte.
Mr. ?!!
i.A. Tanja Rohlederer
"Gruppe
für Jugendliche - junge Erwachsene - Junggebliebene o.ä."
Es sind Überlegungen
im Gange, ob Interesse an einer weiteren Gemein-degruppe besteht, sei
es in Form ei-nes Hauskreises, einer Fortführung des früheren
"Gruftikreises" oder eines Gebetsfrühstücks bzw. -abendessens.
Es ist alles noch völlig offen, und wir freuen uns über Ideen
und Anregungen.
Intessenten zum Mitmachen und Überlegen können sich an Anette
Obergfell oder Sonja Illing und Rai-ner Kübler wenden. Tel. 63 23
430
Ein ungewöhnlicher
Theater-abend in Hersbruck
Mit großem
Engagement trugen die vier Schauspieler der Theatergruppe Covenant Players
am vergangenen Samstag, 17.11., verschiedene Stücke vor. Bei ihrem
Auftritt in der Hersbrucker Gemeinde kamen sie mit erstaunlich wenigen
Requisiten wie Tischen und Stühlen aus. Die Theaterstücke griffen
allesamt menschliche Lebensfragen auf. So meldete sich etwa ein Radiohörer
bei einer bekannten Moderatorin und wollte am Telefon wissen, was der
Grund für ihren Lebensoptimismus sei. Sie wurde von der ungewöhnli-chen
Rückfrage überrascht und kam ins Stocken. Bis sie vor den Ohren
der Radiozuhörer ein ungewöhnli-ches Bekenntnis ablegte. Christliche
Antworten auf Fragen des Lebens - und das in der unterhaltsamen Form des
Theaters. Die vier Schauspieler boten eine einmütige Botschaft, obgleich
sie sich aus vier Nationalitäten zusammensetzten.
Willow
Creek
Gespannt
und voller Erwartungen fuhren sieben Leute der Hersbrucker Gemeinde am
14. November für vier Tage zum Willow-Creek-Kongress nach Erfurt.
Und wir wurden reich beschenkt. "So wird ihre Gemeinde ansteckend"
lautete das Thema. Bill Hybels, der Pastor der Willow Creek Community
Church bei Chicago, und seine Mitarbeiter machten mit vielen Beispielen
deutlich, dass eine Gemeinde viele Möglichkeiten hat, das Evangelium
weiterzusagen. An-hand von Apostelgeschichte 2 hat er vor 26 Jahren mit
dem Gemeinde-aufbau in Willow Creek begonnen. Zur Gemeinde gehören
heute mehre-re tausend Menschen. Ansporn dafür waren ihm und seinen
Mitarbeitern die Liebe Gottes zu allen Menschen.
Beeindruckend war die Einfachheit und Klarheit seiner Aussagen. Die Veranstaltungen
begannen mit fröhlichen Anbetungsliedern und ließen auch Raum
für sehr persönliche Er-fahrungen. Immer wieder wurden auch
unsere Herzen tief berührt und angeregt. Man hatte nicht den Eindruck,
dass es "gemachte" Emotio-nen waren. Ich habe für mich
mitgenommen, dass persönliche Evangelisation meinen Gaben entsprechend
geschehen kann. Und ich habe ge-lernt, dass das Reden über Gottes
Liebe zu uns Menschen Kreativität und Anleitung braucht. Ich wünsche
mir, dass wir Seminare und evange-listische Aktionen unserer Gemein-den
bewusster wahrnehmen. Ent-scheidend ist, dass wir uns persönlich
einbringen und an der Vision ei-ner wachsenden Gemeinde nach Apg. 2 mitarbeiten.
Viele Aufgaben, seien sie auch noch so klein, dienen diesem Ziel - einem
Ziel, das viele Energien freisetzen kann.
Dankbar bin ich auch dafür, dass in unserer Hersbrucker Gemeinde
schon vieles auf einem guten Weg ist. Ich habe keinen Grund, mich von
den positiven Erfahrungen in Erfurt überfordern zu lassen. Ich will
wei-ter an einer ansteckenden Gemeinde arbeiten und meine Begeisterung
da-für weitertragen. Die Geschwister, die in Erfurt dabei waren,
dürfen gerne angesprochen und nach ihren Erfahrungen befragt werden.
Es wa-ren dabei: Heike Bauriedel, Christine Berger-Dienlin, Arthur und
Karin Meneikis, Martina und Pia Willuhn.
Am Dienstag, den 11. Dezember, bieten wir um 20.00 Uhr einen ersten Gemeindeabend,
an dem wir ei-nige Erfahrungen von Erfurt weiter-geben wollen. Dazu sind
alle Mit-glieder, Hauskreisteilnehmerinnen und -teilnehmer, sowie der
ganze Gemeindevorstand herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen,
wenn möglichst viele sich zu diesem A-bend einladen lassen.
Markus Ebinger
Der Euro,
der Jahreswechsel und unsere Kassen
Mit
diesem Jahreswechsel wird un-ser Geld auf den Euro umgestellt. Sie haben
es sicher mitbekommen, vielleicht auch die eine oder andere Befürchtung.
Alle, die eine Grup-penkasse verwalten, bekommen ein Anschreiben, was
sie bis wann getan haben sollten. An Sie alle haben wir auch einige Bitten,
deren Erfüllung uns das Leben erleichtert:
o Wenn Sie Ihren Monatsbeitrag per Dauerauftrag überweisen, stellt
Ihre Bank ab 01.01.2002 automatisch auf Euro um. Damit ergeben sich ir-gendwelche
Cent-Beträge. Unsere Bitte: Runden Sie Ihren Monatsbeitrag auf einen
glatten Eurobetrag auf.
o Unsere Buchverwaltung wird dieses Jahr komplett in D-Mark, nächstes
Jahr ab 01.01.2002 komplett in Euro geführt werden. Natürlich
bleibt die D-Mark bis Ende Februar 02 gesetzliches Zahlungsmittel. Für
uns einfacher wird es, wenn Sie Bar-Spenden oder auch Bar-Beträge
ab nächstes Jahr in Euro geben.
o Um den Kassenabschluss wirklich in D-Mark hinzubekommen, müssen
wir alle Barbeträge spätestens am 27.12.01 bekommen. Später
anfallende Kollekten oder eingehende Spenden müssen wir auf's neue
Jahr buchen.
o Ein Grund dafür ist, dass zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel
fast keine Arbeitstage liegen. Die Banken werden Überweisungen auch
nur dann in diesem Jahr weiter-leiten, wenn sie rechtzeitig vor Weihnachten
getätigt werden. Bitte denken Sie daran!
Bei irgendwelchen Unklarheiten oder Rückfragen wenden Sie sich bitte
an Daniel oder Hans Grüner oder an mich.
Ulrich Ziegler
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