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"Was
sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden."
Lukas 24,5-6
Bei einer Bergwanderung fragt ein Junge: "Vater, ist auf dem Berg,
wo das Kreuz steht, ein Mensch abgestürzt?" "Nein",
erklärt der Vater, "das Kreuz auf einem Gipfel bedeutet, dass
Menschen den Berg mit seinen Gefahren besiegt und bezwungen haben. Hier
ist das Kreuz ein Zeichen des Sieges und nicht des Todes!"
Als die Frauen am Ostermorgen an das Grab kommen, ist ihnen das Kreuz
noch ein Zeichen des Todes. Sie wollen den Leichnam Jesu mit wohlriechenden
Ölen salben. Aber das Kreuz ist bereits zum Zeichen des Sieges über
den Tod geworden. Das Grab ist leer. Wieviele Berge gibt es in unserem
Leben, Berge von Schwierigkeiten und zwischenmenschlichen Belastungen,
Berge von Sorgen und schlaflosen Nächten, Berge von Leid und Schuld,
Berge von Einsamkeit und Verbitterung? Jesus hat alle diese Berge besiegt
und be-zwungen. Auf ihnen steht das Siegeszeichen des Kreuzes.
Hat Jesus auch an unserem Leben, an meinem Leben sein Zeichen des Sieges
angebracht? Sind wir, bin ich von Jesus handsigniert? Wer vom Zeichen
des Sieges signiert ist, braucht nicht zu resignieren, wie die beiden
Frauen, als sie zum Grab gehen. Erst als sie merken, dass der Tote bei
den Lebenden ist, kommen sie in Bewegung. Entsetzen, aber auch grosse
Freude erfasst sie. Ja, noch viel mehr, sie können sich vor Freude
kaum bremsen und eilen zu den Jüngern zurück. "Der Herr
ist auferstanden!" Die Resignation weicht der Hoffnung, denn wir
leben nicht mehr auf die grosse Niederlage des Sterbens und Verlierens
hin. Darum lasst uns unter den Sieg Jesu stellen und ihn bitten, dass
er uns zeichnet, segnet und signiert.
Euer
Markus Ebinger
AUS KIRCHE UND GEMEINDE
Kisac
Wie bereits viele erfahren haben, hat uns die Gemeinde Kisac in Jugoslawien
für nächstes Jahr in den Pfingstferien eingeladen.
Die letzte Bezirkskonferenz beschloss, diese Einladung zu einer gemeinsamen
Begegnung anzunehmen. Derzeitiger Planungsstand ist, ca. vier Tage in
einem geeigneten Haus in Österreich zu verbringen und ebenfalls etwa
vier Tage nach Jugoslawien zu fahren. Dort wollen wir natärlich auch
Anett, Mihal und Emma in Pivnice besuchen. Ich bin überzeugt, dass
diese Begegnung für die Gemeinde dort und für uns selber sehr
bereichernd sein wird. Das war schon beim Besuch des Chores aus Kisac
bei uns im letzten Jahr zu spüren.
Für die Begegnung wollen wir einen Chor zusammenstellen, der in Jugoslawien
auftritt. Das weitere Programm ist noch nicht geplant. So viel steht aber
fest: eine Woche in den Pfingstferien 2002. Und: Wir schauen darauf, dass
für alle, die mit wollen, die Reise finanzierbar wird. Am Geld sollte
es nicht scheitern.
Uli Ziegler
Unsere Finanzen gehen uns alle an
Die EmK finanziert sich, im Gegensatz zu den deutschen Staatskirchen,
ausschliesslich aus Spenden. Deshalb ist es wichtig und mir ein besonderes
Anliegen, die Finanzen unserer Gemeinde möglichst klar und verständlich
zu erläutern. Wir als Freikirche sind auf regelmässige Gaben
angewiesen. Jede/r SpenderIn soll aber nachvollziehen können, wofür
unsere Gemeinde die Spenden / Monatsbeiträge verwendet hat.
Unser Gemeindehaushalt lässt sich bei den Einnahmen und Ausgaben
grob in drei grosse Blöcke einteilen.
Bei den Einnahmen sind dies:
1. Monatsbeiträge,
2. Spenden,
3. Mieteinnahmen unserer Häuser.
Auf der Ausgabenseite stehen gegenüber:
1. Umlage,
2. Ausgaben für die Gemeinde
3. Ausgaben für die Häuser.
1. Monatsbeiträge
Mit den Monatsbeiträgen zahlen wir unsere Umlage an unsere Geschäftsstelle
in Stuttgart.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Umlage"?
Über die Umlage werden verschiedene Ausgaben der Süddeutschen
Konferenz der EmK auf die einzelnen Gemeinden umgelegt. Dies sind zum
Beispiel:
Personalkosten für die Pastoren, die Superintendenturen, Ausgaben
für die Jährliche Konferenz, Kosten des Bildungswerks und Jugendwerks,
anteilige Kosten des Theologischen Seminars u.s.w.
Es werden viele überregionale Aufgaben über die Umlage finanziert.
Wir müssen für jedes Gemeindeglied dieses Jahr ca. 90,00 DM
pro Monat Umlage abführen. Im vergangenen Jahr konnten wir unseren
Umlageanteil nicht mehr aus den Monatsbeiträgen decken.
In der Paulusgemeinde kam es 2000 zu einem Fehlbetrag von -19.000,00 DM.
Unsere Hersbrucker Gemeinde konnte durch einen Überschuss bei den
Monatsbeiträgen diesen Defizit etwas mindern. Für den gesamten
Bezirk führte dies zu einem Fehlbetrag von -11.000,00 DM.
Diese Entwicklung, die innerhalb unseres Bezirks durch die unterschiedliche
Altersstruktur sehr verschieden ist, bereitet mir viel Sorge. Ich bitte
jeden zu prüfen, ob Ihr euren Monatsbeitrag erhöhen könnt,
um Lücken zu schliessen, die entstanden sind. Wir müssen hier
auch für die einstehen, die nicht in der Lage sind, ihren vollen
Monatsbeitrag zu leisten. Ich will hier nur kurz erwähnen, dass uns
viele Freunde der Gemeinde durch Gaben bei den Monatsbeiträgen unterstützen.
Unser jährliches Defizit bei der Aktion "Einer trage des anderen
Last" verringerte sich deutlich auf knapp 4.000,- DM. Mit dieser
Zahl liegen wir im Konferenzdurchschnitt sehr gut. Der jährliche
Betrag, den wir abführen müssen, beträgt 50,00 DM pro Glied.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
2. Spenden
Mit den Einnahmen aus Spenden, Kollekten ... finanzieren wir unsere laufenden
Ausgaben für die Gemeindearbeit, dies umfasst z.B. Kosten für
den Gemeindebrief, Gemeindebus, Kirchenheizung, Versicherungen und vieles
mehr.
Im Bereich "Spenden" konnten wir ein deutliches Plus von + 7.000,00
DM verbuchen. So konnten wir die Gemeinde aus Kisac mit 11.000,00 DM unterstützen,
und es war möglich, unsere Tonne noch vor unserem Jubiläum zu
renovieren.
3. Einnahmen aus kirchlichen Liegenschaften
Wir haben im vergangenen Jahr deutlich weniger in unsere Häuser investiert
(Einnahmen:160.000,00 DM; Ausgaben: 84.500,00 DM) und verwendeten 75.000,00
DM für unseren Gemeindehaushalt.
Da unser Haus in der Humboldtstrasse im Laufe der nächsten Jahre
renoviert werden muss, werden wir hierfür entweder Geld aus Mieteinnahmen
verwenden (wenn diese nicht zur Deckung von Finanzlöchern gebraucht
werden) oder ein Darlehen aufnehmen müssen.
Unser Schuldenstand beträgt "nur" noch 530.000,00 DM. Wir
konnten im letzten Jahr 82.685,00 DM tilgen. Diesen Betrag begleichen
wir aus der Zeile, in der Mehreinnahmen steht. Im Laufe der letzten Jahre
ist es uns gelungen, einen beträchtlichen Teil unserer Schulden abzutragen.
1995 hatten wir noch fast 1.000.000,00 DM Schulden. Ich möchte mich
bei allen bedanken, die hierbei mitgeholfen haben in Form von Darlehen,
Bauspenden und sonstigen Gaben. Kurz erwähnen möchte ich noch,
dass die Summe der Bauspenden des gesamten Bezirks letztes Jahr nur noch
gut 10.000,- DM betrug.
In diesem Zusammenhang sei auch gesagt, dass wir Ende März grössere
Darlehensbeträge an Gemeindeglieder zurückzahlen müssen.
Wenn jemand bei diesen Darlehen einspringen kann, brauchen wir kein Darlehen
bei der Baukasse unserer Kirche in Stuttgart zu beantragen. In diesem
Falle wenden Sie sich bitte an Pastor Ziegler.
Im Namen der Gemeinde und des Haus- und Finanzausschusses bedanke ich
mich für Euer Vertrauen und Euere Gaben, mit denen wir unsere Gemeindearbeit
im vergangenen Jahr finanzieren konnten. Für viele ist es nicht leicht,
das Geld, welches Sie unserer Gemeinde zur Verfügung stellen, von
Ihrem Einkommen abzuzweigen. - Noch einmal ein herzliches Dankeschön
für alle Unterstützung. Wenn noch die eine oder andere Frage
offen geblieben ist, könnt Ihr gerne auf mich zu kommen.
Mit besten Wünschen
Euer Joachim Hammer
(Vorsitzender des Haus - und Finanzausschusses)
Öko-Service
Gebrauchte Druckerpatronen und Druckerkartuschen können bei einem
Öko-Service gegen ein Entgelt abgegeben werden. In der Paulusgemeinde
findet sich ein Sammelbehälter. Wenn Sie selber oder Ihre Firma bisher
die leeren Druckpatronen weggeworfen haben, geben Sie sie in Zukunft bitte
ab! Es ist nicht nur umweltschonender, wir können auch etwas Geld
damit verdienen!
Jugendkreisfreizeit
Nachdem wir letztes Jahr Österreich unsicher gemacht hatten, hat
es uns diesen Winter nach Tippach ver-schlagen. Fernab von jeglicher Zivilisation,
d.h. von fliessendem Wasser und Strom, verbrachte unser Jugendkreis drei
tolle Tage in der guten, alten Hütte, die sicherlich den meisten
bekannt ist. Auch wenn der Wald nicht so verschneit war wie gewöhnlich,
unternahmen wir wilde Schlittenfahrten. Daneben verbrachten wir viel Zeit
mit gemeinsamem Singen und Spielen. Auch eine nicht zu kurze Nachtwanderung
durfte auf keinen Fall fehlen. Am zweiten Tag tauschten wir uns in einer
Bibelarbeit über den 13. Psalm aus. Dabei ergaben sich sehr vielfältige
Interpretationen, und beim Vortragen der gemeinsam geschriebenen Geschichten
zum Thema des Psalms hatten wir eine Menge Spass. Als die Sonne bereits
untergegangen war, machten wir ein Nachtgeländespiel und liessen
den Tag danach am Lagerfeuer ausklingen. Am nächsten Morgen hiess
es dann aufräumen und leider auch schon Abschied nehmen. Die Sonne
lachte - Ob sie sich wohl freute, dass im Tippacher Wald wieder Ruhe einkehrt
?
Tanja Rohlederer
Follow me - Folge mir nach
Unter dem Thema "Nachfolge" fand am Samstag, den 17.03.01 unser
2. regionaler Jugendgottesdienst statt. An diesem Abend kamen knapp 40
Jugendliche aus Erlangen, Hersbruck, der Zionsgemeinde und unserer Paulusgemeinde
zusammen. Am Anfang des Gottesdienstes stimmten wir uns passend zum Thema
mit einem Spiel ein, bei dem wir mit verbundenen Augen jemandem nachfolgen
sollten. Hier erfuhren wir, was es bedeutet, jemandem nachzufolgen, dem
man vertrauen kann, gerade dann, wenn man orientierungslos ist. Durch
ein lustiges Anspiel hat uns unsere Junioren-Theatergruppe nicht nur bei
guter Laune gehalten, sondern uns auch verdeutlicht, dass man auch Dingen
nachfolgen kann, die uns völlig verblenden und uns aufdringlich werden
lassen. Durch vier Verkehrszeichen - Vorfahrt, Sackgasse, gefährliche
Kurve und Freie Fahrt - haben wir versucht, jugendgerecht den Weg der
Nachfolge Jesu darzustellen. Unsere Botschaft war dabei, dass Jesus uns
"freie Fahrt" im Leben ermöglichen kann. In der Nachfolge
bewahrt er uns dabei vor so manchen "Sackgassen" (nicht allen),
gibt uns Gebote, die vor "gefährlichen Kurven" warnen und
macht uns deutlich, dass wir im Leben nicht nur unseren eigenen Wünschen,
sondern Gott und unseren Mitmenschen Vorfahrt gewähren sollen. Dieser
Jugendgottesdienst wollte die Teilnehmenden ermutigen, den Schritt zu
wagen, Jesus nachzufolgen. In der Nachfolge Jesu erfahren wir den Sinn
unseres Lebens und gewinnen ein Leben in Gemeinschaft mit Gott, der uns
durch das Leben begleitet und trägt. Im Anschluss an den Jugendgottesdienst
fand unsere Bistro 2001 statt, durch das bei leckeren Cocktails, guter
Musik und Spiele die Begegnung zwischen den Jugendlichen ermöglicht
war.
Ich hoffe, dass es für alle ein guter Abend war.
Mihal Hrcan
Buchcafe Hersbruck
Immer wieder hat das Buchcafe nach etwas grösseren Räumen Ausschau
gehalten. Anfang des Jahres ergab sich nun die Möglichkeit, einen
Laden mit grossem Schaufenster in der Nähe des Oberen Marktes anzumieten.
Dort wird das Buchcafe wesentlich mehr Platz haben und dennoch genauso
zentral liegen wie bisher. Im Mai wollen wir die neuen Räume bezugsfertig
machen, und Ende Mai oder Anfang Juni werden wir dann im Eisenhüttlein
5 in Hersbruck zu finden sein.
Die Kinderseite
Hallo, liebe Mädels und Buben,
jetzt kommen bald die Osterferien.
Na, da habt Ihr ja jede Menge Zeit, um dieses knifflige Rätsel zu
lösen. Aber, so wie ich mit meinen kleinen Mäuseohren gehört
habe, seid Ihr so schlau, dass Ihr bestimmt ganz schnell auf die Lösung
kommt.
Es ist dieses Mal ein Rätselvers:
Ich lebte im Gelobten Land
zu Jesu Christi Zeiten.
Im Bibelbuch werde ich genannt
auf ganz verschiednen Seiten.
Mein Urahn sah das Licht der Welt
noch eh es Adam schaute,
eh er den Garten und das Feld
bewahrte und bebaute.
Nie trug ich eine Uhr am Band,
doch gab ich oft die Zeit bekannt.
Als Christus einst verleugnet ward,
geschah es in meiner Gegenwart.
Ob euch mein Name nun bekannt,
wenn ich euch dies noch sage?:
Kein Weber wob mir mein Gewand,
das ohne Naht ich trage.
Lösung:_______________
(Rätsel von Renate und Karl-Herrmann Schneider, Hänssler Verlag)
Eure Kirchenmaus
Und natürlich wird auch dieses Mal das Rätsel im Gottesdienst
aufgelöst. Am Ostersonntag ist es so weit!
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