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Herr,
stell eine Wache vor meinen Mund, eine Wehr vor das Tor meiner Lippen.
Psalm 141,3
Liebe Leserin, lieber Leser,
hüte Deine Zunge - ein bekanntes Sprichwort, eine Aufforderung zur
Selbstdisziplin, zum sorgsamen Sprechen, eine Warnung vor vorschnellen
Äußerungen, die Verletzungen zufügen können, die
sich kaum mehr rückgängig machen lassen.
Der Beter des Psalms tut nichts von alledem: Er warnt nicht. Er fordert
nicht zur Selbstdisziplin auf. Er bittet vielmehr Gott, die Sprache von
innen heraus zu verändern.
Die Sprache eines Menschen verändert sich durch das Gebet. Ein betender
Mensch bringt vor Gott, was in belastet: Kränkung, Trauer, Rachegefühle,
Enttäuschungen. Ein betender Mensch vertraut darauf, daß Gott
im Gebet das Herz verwandelt. Und in der Tat kann im Beten das eigene
Herz von Gottes Liebe durchdrungen werden.
Was die Selbstdisziplin nur zähmt oder kanalisiert, das kann und
wird Gott von innen her umwandeln.
Gott schenkt eine andere Sprache - die der Liebe. Das ist keine, die zu
allem Ja und Amen sagt. Keine Sprache des Liebsein und des Erduldens.
Auch die Sprache der Liebe kennt die klaren, aber helfenden Worte. Die
Sprache der Liebe, die Gott lehrt, führt zum genauen Zuhören,
bevor wir uns äußern. Sie lehrt zu fragen, bevor wir verurteilen.
Die Liebe sucht das direkte Gespräch und nicht das Reden über
andere hinter ihrem Rücken. Mutig ist die Sprache der Liebe, weil
sie die Menschen sucht, um die es geht.
Der Psalmbeter sucht diese Verwandlung der Sprache im Gebet, im Reden
mit und Hören auf Gott. Er vertraut sich und seine Worte unserem
Gott an.
Das ist mehr als ein guter Ratschlag. Es ist ein lebenslanger Prozeß
der Veränderung und des Vertrauens. Aber ein heilsamer, für
uns und für andere Menschen.
Uli Ziegler
AUS KIRCHE UND GEMEINDE
Ich möchte mich Ihnen gerne vorstellen
Mein Name ist Christine Meya. Ich bin von Beruf Erzieherin und war langjährig
im Elementarbereich tätig. Ich komme aus Erlangen, wo ich auch aufgewachsen
bin.
Innerhalb einer Fortbildung, in der wir Zusatzqualifikationen erwerben,
absolviere ich hier in der Paulusgemeinde ein zweimonatiges Praktikum
im Bereich der Seniorenarbeit.
Ich freue mich auf die Aufgabe und möchte mich mit meinen Fähigkeiten
und meinem Glauben einbringen. Bereits als Kind bin ich von meinen Eltern
zum Glauben hingeführt worden, der in den Jahren durch persönliche
Erfahrungen mit Gott gewachsen ist.
Mit der Bibelstelle aus Eph. 1,12 "...damit wir etwas seien zum Lobpreis
seiner Herrlichkeit..." möchte ich schließen. Ich wünsche
uns, dass unser Leben immer mehr die Wesensart Gottes widerspiegelt.
Es grüßt Sie Christine Meya.
Landkreislauf
Am 08.Juli starteten wir als Mannschaft der Christusgemeinde Hersbruck
mit 12 Läufern beim 1. Landkreislauf. Veranstaltet vom Landkreis
Nürnberger Land nahmen 92 Mannschaften an dem Etappen-Lauf von Neuhaus
nach Hersbruck teil.
Unter dem Motto "Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs" und
entsprechend gestalteter TShirts stand Mitmachen statt sportlichem Ehrgeiz
im Vordergrund. Trotzdem hat jeder mit viel Spaß an diesem Tag seinen
persönlichen Sieg errungen. Als Mannschaft konnten wir immerhin den
52. Platz belegen. Die Gemeinde kam an diesem Tag in den Blickpunkt der
zahlreichen Fans am Straßenrand und hatte gleichzeitig eine schönes
Gemeinschaftserlebnis.
Betroffen mussten einige miterleben, wie ein Läufer einer anderen
Mannschaft nach einem Etappenziel zusammenbrach. Er starb wenige Tage
später. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und bitten Gott um
Schutz und Kraft für alle Angehörigen.
Martina Willuhn
Sommerfest in Müncherlbach
Endlich mal wieder Sonne, aber nicht zuviel. Der Rahmen für das Sommerfest
der beiden Bezirke Zion und Paulus am 23. Juli stimmte. Etwas über
150 Kinder und Erwachsene fanden sich auf unserem Gelände in Müncherlbach
zum Gottesdienst ein. Gut verpflegt mit vielen Salaten und Würsten
und Kuchen verbrachten wir einen schönen Tag. Einfallsreiche Spiele
wie eine Schmierseifenrutsche oder das Mixen von Drinks beschäftigten
die Kinder vollauf. Den Abschluss bildete wieder der traditionelle Kick
Paulus Zion, den Paulus klar, wenn auch mit der Leihgabe "Jan Ludwig",
für sich entschied. Es wird sich lohnen, sich diesen Termin für
nächstes Jahr vorzumerken: letzter Sonntag vor den Sommerferien,
10.45 Uhr, Müncherlbach!
Missionsopfer
Diesem Gemeindebrief liegen Spendenkuverts für die EmK-Welt-Mission
bei. Wir danken allen, die die Arbeit unserer Kirche in anderen Ländern
unterstützen!
Buju 2000
Wie im vorigen Gemeindebrief angekündigt, waren wir mit Jugendlichen
aus unseren Gemeinden Paulus, Hersbruck und Weißenburg im Juni zum
Bundesjugendtreffen in Hannover.
Wenn ich auf die Tage in Hannover zurückblicke, dann kann ich sehr
froh und begeistert sagen, dass es sich gelohnt hat, dort gewesen zu sein.
Nicht nur die gigantische Teilnehmeranzahl unserer Jugendlichen (ca. 860)
und die DoublePipeHäuser als Schlafmöglichkeit, die großen
Röhren ähnelten, waren bewunderungsvoll. Auch durch einen qualitativ
sehr guten und jugendgerechten Stil wurden die jungen TeilnehmerInnen
in ihrem Glauben an Jesus Christus gestärkt. Hier war es gut, dass
seelsorgerische Gesprächsmöglichkeiten rund um die Uhr angeboten
wurden.
Das Thema vom BUJU "Zukunft mit Gott" war in allen Aktionen
der Veranstaltung spürbar: in thematischen Gesprächen, durch
die sehr eingeübte Theatergruppe mit den pantomimisch dargestellten
biblischen Geschichten, aber auch bei Spielen und Abendkonzerten. So konnten
die Jugendlichen neue Impulse bekommen, mutig und zuversichtlich Schritte
in die Zukunft zu wagen im Vertrauen auf Gottes Führung und sein
Geleit.
Wir sind sehr froh, dass nicht nur wir Jugendleiter, sondern auch die
Jugendlichen ein positives Feedback gegeben haben.
Es ist für die Zukunft eine Herausforderung, solche Jugendtreffen
öfter zu organisieren, auch in kleineren Kreisen auf regionaler Ebene.
Mihal Hrcan
Kinderfreizeit in Weißenbrunn
15 Kinder und vier LeiterInnen erlebten vom 7.9. Juli ein abwechslungsreiches
Ritterwochenende in der Jugendherberge Weißenbrunn. Ritterspiele,
der Bau von Rüstungen, das Schmücken von Burgfräuleins
und vieles mehr hielt die versammelte Mannschaft auf Trab. Viel lernen
konnte man bei einem biblischen Ritter. Bei Nehemia konnte man sehen,
daß tapfere Ritter auch Gott um Hilfe bitten dürfen. "Seid
nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Kraft" so
sangen es viele Ritter. Der einzige Wermutstropfen: Es regnete fast das
ganze Wochenende über. So hoffen wir, daß es ein nächstes
Mal gibt. Dann mit viel Sonnenschein!
Markus Ebinger
Urlaub und Abwesenheit
Markus Ebinger ist vom 12. bis zum 18. August im Urlaub.
Vom 21. August bis 3. September leitet er eine Freizeit für junge
Erwachsene und junge Familien in Ramsau am Dachstein.
Vom 26. bis 29. September sind Markus Ebinger und Mihal Hrcan auf dem
Lehrgang für Pastoren auf Probe in Stuttgart.
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